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Erneuerbare Energien – Pfeiler der Kreislaufwirtschaft

Eine echte Kreislaufwirtschaft, die zum Klimaschutz beiträgt, erfordert einen umfassenden Ansatz zur Ressourceneffizienz – der neben der Rohstoff- auch die Energieversorgung umfasst. Erneuerbare Quellen wie Wind- und Sonnenkraft werden zunehmend zu einer Alternative zu fossilen Brennstoffen. Covestro ist bestrebt, seine Produktionsprozesse und Energiesysteme kontinuierlich zu verbessern, um den Weg für eine klimaneutrale Zukunft zu ebnen.

Als Hersteller in einer energieintensiven Industrie sieht Covestro im Übergang zu sauberer Energie den Schlüssel, um die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben und die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Unsere Strategie reicht vom Einkauf grüner Energie bis zu Investitionen in unsere Infrastruktur, um unsere Anlagen mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt zu betreiben. Durch Umstellung auf grünen Strom und Dampf wollen wir die Treibhausgasemissionen aus eingekaufter Energie bis 2035 auf Netto-Null bringen. Auch in den eigenen Herstellungsprozessen streben wir bis dahin Klimaneutralität an.

Grüne Energie direkt von der Quelle

Covestro will seine Produktionsstätten mit erneuerbarer Energie versorgen.

Covestro will seine Produktionsstandorte Schritt für Schritt auf erneuerbare Energien umstellen. Dabei setzen wir insbesondere auf direkte langfristige Lieferverträge für Wind- und Solarstrom mit großen Energieanbietern.

In Deutschland haben wir bereits 2019 mit Ørsted den seinerzeit weltweit größten Liefervertrag für Offshore-Windenergie abgeschlossen. Ab 2025 wird der dänische Energieversorger zehn Jahre lang Ökostrom liefern, der in einem neu errichteten Windpark in der Nordsee erzeugt wird. Die Kapazität beträgt einhundert Megawatt –genug, um den Strombedarf von 300.000 Menschen zu decken.

In Belgien haben wir mit dem dortigen Versorger ENGIE einen ähnlichen Vertrag für die Belieferung mit Grünstrom aus vier neu errichteten Windparks an Land geschlossen. Seit 2021 deckt unser Standort Antwerpen damit 45 Prozent seines Elektrizitätsbedarfs.

Auch für Solarstrom haben wir Direktvereinbarungen geschlossen. In Deutschland werden unsere Standorte in Dormagen und Krefeld-Uerdingen seit 2022 mit Sonnenkraft von dem Energieanbieter EnBW versorgt. Sie stammt aus dem größten deutschen Solarpark „Weesow-Wilmersdorf“ im Osten des Landes. Auch unser chinesischer Standort Shanghai bekommt seit 2022 Solarstrom von dem Versorger Datang Wuzhong New Energy. Damit kann das Werk etwa zehn Prozent seines jährlichen Strombedarfs decken.

Mit den Vereinbarungen untermauern wir unsere umfassende Nachhaltigkeitsstrategie und wollen sowohl Impulse für eine nachhaltige Stromerzeugung, als auch für eine umweltfreundlichere Industrieproduktion an unsere Kunden und die entsprechenden Wertschöpfungsketten geben.

Produktion energieeffizient machen

Durch ein innovatives Verfahren braucht die Chlorherstellung ein Viertel weniger Strom.

Wir nutzen die neuesten Fortschritte in Technik, Produktion und künstlicher Intelligenz, um unsere Produktionsprozesse zu optimieren, die Energieeffizienz an unseren Standorten weltweit weiter voranzutreiben und so unseren Teil zur Energiewende beizutragen.

Bei der energieeffizienten Produktion setzen wir beispielsweise auf ein selbst entwickeltes innovatives Energiemanagementsystem, mit dessen Hilfe der optimale Energieverbrauch unserer Produktionsanlagen ermittelt werden kann. Ein weiteres Beispiel für einen technologischen Durchbruch ist ein von uns mitentwickeltes Elektrolyseverfahren, das die Menge an Strom zur Herstellung der wichtigen chemischen Grundchemikalie Chlor um 25 Prozent reduziert. Diese innovative Technologie soll zum ersten Mal in großem Maßstab an unserem Standort in Tarragona, Spanien, eingesetzt werden.

Verbesserungspotenzial zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen aus unserer Produktion sehen wir auch in der Herstellung on Isocyanat, eine unserer zentralen Komponenten für Polyurethan-Schaumstoff. Der hier anfallende Ausstoß von Lachgas kann durch eine innovative Katalysetechnik weiter verringert werden.

Energiesystem transformieren

Große der Teile der Gesellschaft fordern vehement eine nachhaltigere industrielle Produktion. Dieser Trend zeigt auch auf politischer Ebene erste Ergebnisse, etwa im Bestreben der EU-Kommission, bis 2050 Klimaneutralität in der Europäischen Union zu erreichen. Ein erster Schritt ist die Defossilisierung der Energiewirtschaft mit dem Ziel, den Ausbau von Windenergie und Sonnenenergie weiter voranzutreiben. Von entscheidender Bedeutung ist dabei, in intelligenter Weise das zunehmend volatile Angebot erneuerbarer Energien und das Verhalten der Verbraucher aufeinander abzustimmen.

Diese Transformation sollte von konkreten Plänen für eine verbesserte Energieinfrastruktur begleitet werden – von der Stromerzeugung über die eigentlichen Stromnetze bis zu den Energieträgern bzw. -speichern. Auch sind wesentliche Änderungen in der Industrie-, Gewerbe- und Wohninfrastruktur nötig. Auf diese Weise sollen auch die Verbraucher von den Klimabestrebungen profitieren und zunehmend auf erneuerbare Energie zugreifen können.

Der Weg zur erfolgreichen Energiewende liegt in der Kombination von entschlossenem politischem Handeln, technologischen Fortschritten und zunehmender gesellschaftlicher Akzeptanz für klimafreundliche Maßnahmen. Bei Covestro engagieren wir uns für die Zusammenarbeit mit Regierungen auf der ganzen Welt, um Strategien für die beschleunigte Transformation der Energiesysteme zu entwickeln.

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