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Circular Economy – der richtige Dreh

Klimawandel, Bevölkerungswachstum und nicht nachhaltige Lebensweisen: Um globale Herausforderungen wie diese zu bewältigen, sind neue Lösungsansätze nötig, auch aus der Wirtschaft. Konsum und Produktion müssen weg vom Gedanken der Einmal-Nutzung – denn Abfall ist kein nachhaltiger Ansatz.

Circular Economy, die Kreislaufwirtschaft, wird zum neuen globalen Leitprinzip für Unternehmen. Kunststoffe mit ihrem hohen Nachhaltigkeitspotenzial sind dabei unerlässlich. Covestro will sich vollständig auf die Kreislaufwirtschaft ausrichten und dabei zur gestaltenden Kraft für die gesamte Kunststoffindustrie werden.

Rohstoffe entnehmen, produzieren, konsumieren, wegwerfen – diese Form des Wirtschaftens erweist sich als Einbahnstraße. Die hergebrachte Linearökonomie ist mit den aktuellen globalen Herausforderungen nicht vereinbar und wird den Bemühungen für den Erhalt unseres Planeten nicht gerecht.

Gesellschaft und Wirtschaft müssen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren begrenzten Ressourcen finden und den Kreislauf zum neuen Leitprinzip machen: Produkte lange und mehrfach verwenden. Abfall vermeiden. Ausgediente Produkte stattdessen als Ressource begreifen und nutzen – entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Und daneben weitere nachhaltige Rohstoffquellen wie Biomasse erschließen. In der Summe gilt es für Unternehmen, Kreisläufe effizient und mit erneuerbarer Energie zu gestalten und eine echte Circular Economy zu ermöglichen.

Circular Economy ist ein gesamtgesellschaftliches Zukunftsprojekt, das zunehmend Widerhall findet. In einer gemeinsamen Anstrengung könnte die Welt zu einem umwelt- und klimafreundlichen, gesünderen und saubereren Ort werden. Die Kunststoffindustrie kann und muss diesen Wandel hin zur Kreislaufwirtschaft unterstützen. Denn ihre Produkte sind praktisch überall im Einsatz und der Schlüssel zur Lösung von vielen der drängenden Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht.

„Wirtschaft und Gesellschaft müssen die Kreislaufwirtschaft zum neuen Leitprinzip machen.“

Dr. Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender Covestro

Covestro als Vorreiter

Mit seiner unternehmerischen Vision, sich vollständig auf die Circular Economy auszurichten, will Covestro dieses Thema weiter voranbringen – im Interesse der Kunden aus Wirtschaft und Industrie sowie der Verbraucher. Aber auch mit Blick auf Politik, Wissenschaft und Kapitalmärkte und nicht zuletzt zum Wohle der eigenen Mitarbeitenden steht Kreislaufwirtschaft als Thema und Zielsetzung gleichermaßen im Fokus. Gleichzeitig strebt Covestro Klimaneutralität bis 2035 an. Bis dahin sollen Netto-Null-Emissionen aus der eigenen Produktion und aus eingekaufter Energie erreicht sein.

Grüne Rohstoffe, innovatives Recycling

Covestro zielt mit seinem strategischen Programm vor allem darauf ab, Kunststoffe und deren Komponenten wirklich nachhaltig und klimaneutral herzustellen, um den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern – mit alternativen Rohstoffen, erneuerbarer Energie und weniger Emissionen. Außerdem will der Werkstoffhersteller innovative Technologien entwickeln, um das Recycling von Altprodukten und unvermeidbarem Abfall zu verbessern und vorantreiben. Denn diese sind eine zentrale Rohstoffquelle der Zukunft und ein wesentlicher Teil der Circular Economy. Am Ende könnten wir nicht nur Produzent und Lösungsanbieter, sondern zusätzlich auch ein innovativer Recycler sein – kurz: Covestro ist auf dem Weg zum „Re-Ducer“.

Die Produkte sollen im Rahmen der Kreislaufwirtschaft bestmöglich auf Recycling zugeschnitten und noch stärker auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ausgerichtet werden – von der Entwicklung bis zur Entsorgung. Ferner will Covestro mit Akteuren in allen Bereichen des Wertschöpfungskreislaufs kooperieren. Dies auch, um im gegenseitigen Interesse und über Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz hinaus neue geschäftliche Chancen zu erkennen und zu nutzen.

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