Vertrauen in Product Carbon Footprints schaffen
CO₂-Transparenz als Schlüssel zum Klimaschutz
Der Product Carbon Footprint (PCF) quantifiziert Treibhausgasemissionen von der Rohstoffgewinnung bis zum Werkstor (Cradle-to-Gate). Diese Messung erfasst alle CO₂-Äquivalentemissionen, die mit der Herstellung eines bestimmten Produkts verbunden sind.
Angesichts wachsender regulatorischer Anforderungen und steigender Kundenanforderungen an Emissionstransparenz ermöglichen zuverlässige PCF-Daten Unternehmen, ihre Scope-3-Emissionen zu verfolgen und Reduktionsmöglichkeiten zu identifizieren. Transparenz auf Produktebene bildet die Grundlage für wirksame Nachhaltigkeitsstrategien entlang chemischer Wertschöpfungsketten zur Erreichung von Klimaneutralitätszielen.
Da sich die chemische Industrie von fossilen Rohstoffen abwendet, ist die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette für den Erfolg unerlässlich. PCF-Transparenz fördert effektive Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette, schafft Vertrauen, reduziert Compliance-Kosten und erhöht die Marktakzeptanz nachhaltigerer Produkte bei gleichzeitiger Unterstützung der Wettbewerbspositionierung.
Lifecycle+: TÜV-zertifizierte automatisierte Berechnungen für zuverlässige PCF-Daten
Unsere umfassende Digitalisierung produktspezifischer Lebenszyklusanalysen (LCA) stellt eine Pionierleistung in der chemischen Industrie dar. Unser TÜV-zertifiziertes automatisiertes System Lifecycle+ berechnet jährlich Emissionen für etwa 50.000 Produkte, verarbeitet lieferantenspezifische Daten und integriert Informationen aus unseren internen Systemen. Dieser automatisierte Ansatz liefert deutlich überlegene Data Quality Ratings (DQR) im Vergleich zu herkömmlichen manuellen Berechnungen, die auf gemittelten Referenzwerten aus Datenbanken Dritter basieren.
Wir folgen den Together for Sustainability (TfS) PCF-Richtlinien für die chemische Industrie und stellen sicher, dass unsere Daten branchenweit vergleichbar sind. Der Ansatz entspricht ISO 14040, ISO 14044, ISO 14067 und dem Greenhouse Gas Protocol Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard, wobei die TÜV Rheinland-Zertifizierung unsere Berechnungsmethoden validiert.
Die daraus resultierenden standardisierten PCF-Daten unterstützen die erforderliche Nachhaltigkeitsberichterstattung, Beschaffungsentscheidungen und die Compliance auf globalen Märkten. Diese Transparenz ermöglicht fundierte Entscheidungen zwischen konventionellen und alternativen Rohstoffen, einschließlich biobasierter und recycelter Rohstoffe sowie anderer innovativer Rohstoffe, und hilft dabei, Möglichkeiten zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen innerhalb der eigenen Wertschöpfungsketten zu identifizieren.
Während sich der PCF speziell auf Treibhausgasemissionen konzentriert, bewertet unser umfassender LCA-Ansatz zusätzliche Umweltauswirkungskategorien. Für detaillierte Informationen über diese umfassenderen Umweltauswirkungen und unsere vollständige LCA-Methodik, besuchen Sie unsere LCA-Webseite.
Wie berechnet Covestro PCFs?
Covestro nutzt Lifecycle+, unser automatisiertes, TÜV Rheinland-zertifiziertes LCA-Tool, um Cradle-to-Gate-Emissionen für etwa 50.000 Produkte zu berechnen, indem Informationen wie Prozessemissionsdaten aus unseren internen ERP-Systemen mit lieferantenspezifischen Rohmaterialdaten kombiniert werden.
Welche Standards befolgt Covestro für PCF-Berechnungen?
Wir folgen den TfS PCF-Richtlinien für die chemische Industrie, den Normen ISO 14040, ISO 14044, ISO 14067 sowie dem Greenhouse Gas Protocol Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard. Dies stellt sicher, dass unsere PCF-Daten innerhalb der chemischen Industrie vergleichbar sind und effektive kollaborative Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette unterstützen.
Wie werden PCF-Daten Kunden zur Verfügung gestellt?
Produktspezifische PCF-Daten sind über den Verkaufskontakt unserer Kunden erhältlich. Unsere Kunden erhalten detaillierte Emissionsinformationen zusammen mit unterstützender Dokumentation zur Integration in ihre Nachhaltigkeitsberechnungen und Berichtsrahmen.
Wie kann der PCF reduziert werden?
Die Reduzierung des PCF erfordert die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Covestro unterstützt die PCF-Reduzierung durch (1) alternative Rohstoffangebote (biobasiert, recycelt, CO₂-basiert), (2) unser eigenes Scope 1+2 Reduktionsprogramm und (3) digitale Tools wie unseren CQ Configurator , die eine Echtzeitbewertung der Auswirkungen von Formulierungsentscheidungen auf den CO₂-Fußabdruck ermöglichen. Kontaktieren Sie unser Vertriebsteam, um das Reduktionspotenzial für Ihre spezifische Anwendung zu ermitteln.
Weitere Informationen
Pressemitteilung Digitalisierte Lebenszyklusanalysen: Mehr Transparenz
Webinar: Transparenz im großen Maßstab: Wie Covestro LCAs für sein globales Produktportfolio automatisiert
Interview mit Mathias Matner, Head of Sustainability and Advocacy, Coatings & Adhesives
Together for Sustainability: Die Product Carbon Footprint-Richtlinie für die chemische Industrie