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      Die Zukunft resilienter Städte: Die Stadt – Das sind alle Einwohner

      Städtische Widerstandsfähigkeit der Zukunft: Die Stadt – Das sind alle Einwohner

      Natürlich sind wir verschieden. Unsere Persönlichkeit. Unser Wohlstand. Unsere Träume und Ziele. Aber trotz aller Unterschiede teilen wir dieselben Grundbedürfnisse: eine Wohnung, eine Arbeit und eine sichere Nachbarschaft. Dieser kleinste gemeinsame Nenner kann nicht für alle 7,63 Milliarden Menschen, die heute auf dieser Erde leben, erfüllt werden. Und es werden immer mehr. In 30 Jahren wird unsere Bevölkerung auf 9,7 Milliarden gestiegen sein. 9,7 Milliarden Menschen, die sich sicheren und bezahlbaren Wohnraum wünschen.

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      Mit dem Bevölkerungswachstum wachsen auch die städtebaulichen Herausforderungen. Globale Trends, wie die Klimaerwärmung, Urbanisierung und das anhaltende Städtewachstum, verschärfen die Situation für dicht besiedelte Regionen und Metropolen. Die Probleme und Krisen von Gegenwart und Zukunft erfordern neue Fragestellungen und innovative Antworten. Manche davon liegen noch in weiter Ferne, andere sind beantwortet, stehen kurz vor der Markreife oder kommen sogar schon zum Einsatz.

      Wo müssen Entwicklungen ansetzen, um den Anforderungen von Transformationsprozessen der Urbanisierung gerecht zu werden? Welche Ziele müssen verfolgt werden, um städtische Räume zukunftsfähiger zu gestalten und urbanes Wohnen dauerhaft zu ermöglichen? Und welche städtebaulichen Maßnahmen brauchen wir, um Wohnraum für die Bewohner unserer Städte bezahlbar zu machen?

      Platz da: In welchen Metropolen die Anzahl an Bewohnern zukünftig am schnellsten wächst.
      Zurzeit leben 45 Millionen Menschen weltweit in Lagern für Flüchtlinge und Vertriebene, die durchschnittlich 17 Jahre bestehen bleiben. Deshalb erklärte das Affordable Housing Institute (AHI) 2014, dass diese Lager als echte Städte anerkannt werden müssen, in denen urbanes Wohnen möglich wird.

      In den letzten Jahren kam ein Thema auf, das unsere Vorstellung des Städtebaus verändert hat: Resilienz, Widerstandsfähigkeit. Diese systemischen Konzepte sind darauf ausgerichtet, Metropolen zukunftsfähiger zu machen. Es geht darum, sie in die Lage zu versetzen, schnell auf Extremsituation, wie z.B. Naturkatastrophen, reagieren zu können. Im Idealfall können diese sogar verhindert oder abgemildert werden. Das Ziel besteht darin, das Leben der Bewohner nachhaltig sicherer und besser zu machen. Wir bei Covestro tragen mit innovativen Materialien dazu bei, diese Widerstandsfähigkeit zu erhöhen, präventiv genauso wie in konkreten Extremsituationen.

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      Informelle Siedlungen mit Innovationen aufwerten

      Haus der Nationen, ein Multifunktionshaus in Bergisch Gladbach
      Haus der Nationen, ein Multifunktionshaus in Bergisch Gladbach

      Nach Angaben der UN werden in den nächsten Jahrzehnten 95% des globalen Städtewachstums in Entwicklungsländern stattfinden, ein Großteil davon in sogenannten „informellen Siedlungen“. Bereits heute leben über 883 Millionen Menschen in solchen Siedlungen, die sich zum Großteil in Ost- und Südostasien befinden. Diese Haushalte mit niedrigem – oder ganz ohne – regelmäßiges Einkommen sind häufiger und schwerer von Naturkatastrophen betroffen als die Haushalte in wohlsituierten Stadtvierteln. Hier ist ein ganz neues Verständnis von Städtebau notwendig.

      Durch Investition und Verbesserungen dieser armen Wohngebiete reduzieren sich auch die Risiken der gesamten Stadt. Gemeinschaftsrisiken, wie z.B. organisierte Kriminalität, Verschmutzung, Krankheiten oder Hygieneprobleme können abgemildert oder beseitigt werden. Langfristig führt das Ignorieren oder sogar Bekämpfen von Slums zu höheren Kosten für Stadtverwaltungen und die Steuerzahler. Nicht nur aus diesem Grund sollte Städtebau Wege in die Legalität eröffnen, um inoffiziellen Wohnraum an die urbane Infrastruktur anzuschließen. Dafür braucht es einen ganzheitlichen Blick auf das urbane Ökosystem. Nur nachhaltige Lösungen können die Lebensqualität verbessern, für die jeweilige Metropole und für alle ihre Einwohner.

      Wie können wir uns also den Herausforderungen des Städtebaus stellen, wie Urbanisierung nachhaltig ermöglichen? Widerstandsfähige Städte investieren systematisch in ganz unterschiedliche Bereiche – vom Katastrophenschutz über Energieeffizienz bis zu bezahlbarem Wohnraum – und entwickeln so nachhaltige Konzepte, um den globalen Megatrends aktiv zu begegnen.

      Gemeinsam mit Partnern – Baufirmen genauso wie Behörden – hat Covestro eine Lösung für schnell zu realisierenden Wohnraum entwickelt. Die „Fertighäuser“ aus Polycarbonat-Paneelen können ein Beitrag zur Resilienz von Gemeinden leisten. Nach Krisen, wie z.B. Erdbeben, Stürmen oder Überschwemmungen kann mit ihrer Hilfe schnell Wohnraum für die betroffene Bevölkerung geschaffen werden. Aber auch ohne Naturkatastrophen können diese Gebäude Menschen ein Dach über dem Kopf geben und regionaler Urbanisierung aktiv begegnen, z.B. in wirtschaftlich unterentwickelten Regionen, in dicht besiedelten Wohngebieten oder in Städten mit hohem Flüchtlingsanteil.

      Mehr verfügbare Wohnungen verbessern die Widerstandsfähigkeit von Städten und hilft so auch, die Nachhaltigkeitsziele der UN zu erreichen.

      Warum nicht?

      Die Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030, die 2015 von allen UN-Mitgliedern angenommen wurde, ist ein gemeinsamer Plan für Frieden und Wohlstand. Sie betrifft alle Menschen und unseren Planeten, jetzt und in Zukunft. Den Kern bilden 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals; SDGs), die den dringenden Handlungsbedarf aller Länder – ob entwickelt oder sich entwickelnd – widerspiegeln.
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      Innovation sorgt für Stoff zum Nachdenken

      Mit dem Einwohner- und Städtewachstum geht auch ein steigender Bedarf für Nahrungsmittel einher. Schon heute leben 20% aller unterernährten Menschen in den Metropolen dieser Welt. Der globale Trend zunehmender Urbanisierung wird diese Nahrungsmittelknappheit nur noch verschärfen.

      Städte, nationale Behörden und internationale Organisationen brauchen Strategien, um dieser Herausforderung begegnen zu können. Angesichts bestehender oder drohender Versorgungsunsicherheit setzen sich viele Organisationen mit städtischer Landwirtschaft auseinander. So auch im „Asian Cities Climate Change Resilience Network“ (ACCCRN), das städtische oder stadtnahe Landwirtschaft als eine adäquate Reaktion auf den Klimawandel begreift. Die Nahrungsmittelproduktion in die Stadt zu holen, wird vom ACCCRN als wichtiger Baustein für widerstandsfähige Städte verstanden.

      Auf dem Weg zu mehr Selbstversorgung mit Lebensmitteln gibt es für Städte eine Vielzahl von Maßnahmen. Sie reichen von Bauverboten von Gebäuden in Grünflächen oder Steilhängen bis zu einer Nahrungsmittelversorgung, die ortsansässige Familienbetriebe und Kooperativen bevorzugt.

      Obst und Gemüse auf öffentlichen Grünflächen, das ist in vielen urbanen Räumen schon heute Realität. Zudem wird schon seit Jahren das Konzept des „Vertical Gardenings“ diskutiert. Sowohl bei Hochhaus-Plantagen als auch bei Dachplantagen können Materialien wie Polycarbonat eingesetzt werden. Neben dem Einsatz für Gewächshäuser kann das vielseitige Material auch für sogenannte Solartrockner verwendet werden. Damit kann Obst und Gemüse getrocknet und haltbar gemacht werden. In Südostasien wurden bereits 550 Solartrockner aus Polycarbonat installiert, mit denen die Bauern die Lebensmittelverschwendung verringern, ihr Einkommen sichern und ihre Gemeinschaften besser ernähren können.

      Städtische Landwirtschaft eröffnet die Möglichkeit, unfruchtbare Asphalt- und Betonwüsten umzuwandeln, um sie für die Lebensmittelproduktion nutzbar zu machen. Sie kann helfen, die Nahrungsversorgung der Bevölkerung nachhaltiger zu gestalten, auch unter Aspekten der Energieeffizienz, und Städte widerstandsfähiger zu machen. Lassen Sie uns mehr Landwirtschaft in unsere Metropolen holen!

      Warum nicht?

      Was können wir für Sie tun?

      Gleich schreiben oder anrufen!

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      Erfahren Sie mehr darüber, wie unsere Technologien und Materialien dabei helfen, bessere, sichere und nachhaltigere Städte für uns alle zu bauen.
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