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Nicht einfach – aber möglich. #fullycircular

Unser Ziel lautet, bis 2035 klimaneutral zu sein. Bei den Emissionen aus der eigenen Produktion (Scope 1) genauso wie bei Emissionen aus fremden Energiequellen (Scope 2). Das ist eine Herausforderung. Aber nur indem wir die Klimakrise angehen, werden wir Wegbereiter und ein echter Teil der Lösung.

Was uns antreibt: Klimaneutralität auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft.

Klimaneutral in gerade mal 13 Jahren? Das klingt tatsächlich nach einem mehr als ambitionierten Ziel. Und ja, wir können uns dabei kaum erlauben, Zeit zu verlieren – zumal nicht nur die richtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, sondern auch politische Maßnahmen notwendig sind, zum Beispiel im Bereich des Ausbaus erneuerbarer Energien.

Covestro sieht sich einer Herausforderung gegenüber, der sich heute jedes Unternehmen stellen muss – und der wir mit Überzeugung und Engagement begegnen wollen. Das heißt: Wir wollen mehr Nachhaltigkeit fordern und fördern und die Herstellung unserer Kunststoffe vollkommen an der Kreislaufwirtschaft ausrichten. Bereits jetzt können wir stolz auf die Meilensteine sein, die wir erreicht haben: Basierend auf unseren bisherigen Zielen zur Reduktion von spezifischen Treibhausgasemissionen hat Covestro beispielsweise die spezifischen Emissionen um 50 Prozent pro Tonne hergestellten Produkts gegenüber dem Jahr 2005 reduziert. Ein Etappenerfolg, den wir eigentlich für 2025 avisiert hatten.

Dank der erfolgreichen Verbesserung unserer betrieblichen Prozesse an allen größeren Produktionsstandorten ist es uns gelungen, die spezifischen Emissionen von 2005 bis 2021 um mehr als die Hälfte zu verringern. Ansporn genug für uns, ein neues, ehrgeizigeres Ziel zu definieren: nämlich ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Haben wir 2020 noch Treibhausgasemissionen von 5,6 Millionen Tonnen verzeichnet, wollen wir diese Jahr für Jahr senken und bis 2030 zu einer Reduzierung um 60 Prozent (also auf 2,2 Millionen Tonnen) gelangen.

Wir wollen das erste Unternehmen in der chemischen Industrie sein, das operative Klimaneutralität erreicht.

Dr. Markus Steilemann

CEO Covestro

In Sachen Nachhaltigkeit geht es nicht ums ‘Ob’. Sondern ums ‘Wie’.

Auf unserem Weg zur Kreislaufwirtschaft haben wir Ansätze identifiziert, die uns industrielle Weiterentwicklung und nachhaltigeres Wachstum ermöglichen. Nachhaltigeres Handeln zu fördern, sollte unserer Meinung nach für Wirtschaft und Gesellschaft generell zum Leitprinzip werden. Aber über die globalen Fragestellungen zu Nachhaltigkeit allgemein und entsprechenden Lösungen in unserer Industrie hinaus haben wir uns zu etwas ganz Pragmatischem entschieden: noch mehr auf nachhaltige Prozesse zu setzen – Prozesse, die dennoch wirtschaftlich sind und Aspekte wie Klimaneutralität und Profitabilität konstruktiv zusammenbringen. Nur wenn uns das als Unternehmen gelingt, können wir das Beste in Covestro hervorbringen.

Eine konkrete Maßnahme auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit ist die Klimaneutralität. 2021 haben wir die spezifischen Treibhausgasemissionen pro Tonne hergestellten Produkts um mehr als die Hälfte gegenüber 2005 verringert – ein Klimaziel, das wir uns eigentlich für 2025 gesetzt hatten.

Auf lange Sicht ist es unser erklärtes Ziel, auf 100% erneuerbare Energiequellen zu setzen und 100% alternative, also nachhaltige, Rohstoffe zu nutzen. Um das volle Potential dieses grundlegenden Paradigmenwechsels ausschöpfen zu können, unterziehen wir uns einer kompletten unternehmerischen Transformation. Nur so werden wir zu einem optimalen Set-up für die Zukunft gelangen, unterstützt von einer modernen Digitalisierungsstrategie und unserer besonderen Unternehmenskultur.

Klimaneutralität – Covestro hat sich sehr ambitionierte Ziele gesetzt. Im Video erklären wir, was sich dahinter verbirgt.

Ein Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der chemischen Industrie.

Wir planen mit realistischen Etappenzielen, die uns als Wegweiser zu einem geringeren "carbon footprint" dienen sollen. Wir wollen die direkten Emissionen unserer Produktion immer weiter vermindern und zusammen mit den indirekten Emissionen – zum Beispiel durch die richtige Wahl von Energielieferanten und -quellen – auf netto Null bringen. Zusätzlich gilt es, die indirekten Treibhausgasemissionen von vor- und nachgelagerten Prozessen in der Wertschöpfungskette (Scope 3) einzusparen. Eine konkrete Zielvorgabe wollen wir hierzu 2023 formulieren. Neben den externen Faktoren richten wir den Blick auch und vor allem auf unsere eigene Produktion. Das bedeutet im Detail:

Eigene Emissionen reduzieren

Um die so genannten Scope 1 und Scope 2 Emissionen auf netto Null zu verringern, werden wir den Fokus auf unsere eigene betriebliche Unternehmensleistung legen – durch eine energieeffizientere und nachhaltigere Herstellung unserer Produkte. Wir setzen beispielsweise auf innovative Katalysatoren-Technologien bei der Isozyanat-Produktion, um CO₂-Emissionen zu reduzieren.

Indirekte Emissionen reduzieren

Um den Wechsel zu nachhaltigeren Energiequellen weiter voranzutreiben (Scope 2) und unsere Produktionsstätten weltweit effizient mit Energie zu versorgen, werden wir vor allem auf innovative Kooperationsmodelle mit Energieversorgern bauen. Diese Form der Zusammenarbeit wird uns der netto Null und einer geringeren CO₂-Bilanz näherbringen.

Produkte in klimaneutralen Versionen anbieten

Um den wachsenden Bedarf an nachhaltigen Produkten und weniger Abfall zu decken, hat Covestro sein Portfolio stark erweitert und entwickelt kontinuierlich klimaneutrale Varianten seiner Materialien. Grundsätzliche, makro-ökonomische Herausforderungen gehen wir mit einzigartigen Lösungen für unsere Absatzmärkte an – in Bereichen wie Mobilität, Bauwesen, Möbelindustrie und erneuerbare Energie wollen wir Antworten liefern, die den Ansprüchen der UN Sustainable Development Goals (UN SDG) gerecht werden.

Die Nachfrage nach mehr Nachhaltigkeit wächst nicht zuletzt wegen globaler Entwicklungen und Trends. Urbanisierung beispielsweise fordert neue Ansätze zum Bauen energieeffizienter Häuser oder zum Modernisieren bestehender Gebäude. Hier werden weltweit große Mengen an MDI als Rohstoff eingesetzt, um stabile Polyurethanschäume (PU) herzustellen. Covestro hat nun klimaneutrales¹ MDI ins Produktsortiment aufgenommen.

Mit dem steigenden Bedarf an Elektromobilität und der Förderung elektrisch angetriebener Fahrzeuge muss die dazugehörige Infrastruktur weiterentwickelt werden. Klimaneutrale Polykarbonate können – in Ladestationen verbaut – Einsparungen von bis zu 450 Kilotonnen CO₂ bis 2030 ermöglichen. Genau diese Polykarbonate bietet Covestro bereits seit 2021.


¹ Die Klimaneutralität ist das Ergebnis einer internen Bewertung eines teilweisen Produktlebenszyklus von der Rohstoffgewinnung (cradle) bis zum Werkstor (gate), die auch als cradle-to-gate-Bewertung bezeichnet wird. Die Methodik zur Bestimmung unseres ökologischen Fußabdrucks beruht auf den Standards ISO 14040/ISO 14044. Bei der Berechnung wird die biogene Kohlenstoffbindung auf der Grundlage vorläufiger Daten aus der Lieferkette berücksichtigt. Es wurden keine Kompensationsmaßnahmen angewandt.

In Innovation investieren

Um die Kreislaufwirtschaft weiter anzukurbeln und dabei schonend mit Rohstoffen umzugehen, werden wir, zusammen mit anderen Partnern und Unternehmen, den Markt an nicht-fossilen, nachhaltigen Materialien neu gestalten. Zu alternativen Rohstoffen gehören für uns bereits Biomasse, Abfallprodukte, Kohlendioxid und Wasserstoff – diese können wir dank wegweisender Technologien und Kooperationen für unsere Zwecke nutzbar machen. Nur einer der Gründe, warum wir auch zukünftig mehr und mehr in solche innovativen Lösungen und Projekte investieren werden.

Langfristig werden wir unsere Herstellungsprozesse ebenso wie die Produkte selbst komplett an Prinzipien der Kreislaufwirtschaft ausrichten. Auch um gleichzeitig die Klimaziele unserer Kunden und Partner zu erfüllen.

Lynette Chung

Chief Sustainability Officer bei Covestro

Unser Plan bis 2035: eine ganze Branche verändern.

Wir sehen uns als Wegbereiter innerhalb der chemischen Industrie und haben unsere Ziele an die des Pariser Abkommens gekoppelt – die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken.
Unsere Industrie fühlt sich verpflichtet, einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der Klimaneutralität beizutragen und eine wirklich nachhaltige, CO₂-neutrale Wirtschaft zu etablieren.

Die gesamte Kunststoffbranche verändert sich, und wir haben schon früh begonnen, diese Veränderung mitzugestalten. Nichtsdestotrotz basiert ein wesentlicher Teil bestehender Produktionswege auf fossilen Rohstoffen und den damit verknüpften Treibhausgasen. Gerade darum hoffen wir, dass andere unserem Beispiel folgen werden und sich uns anschließen.

Mit Hilfe der Kreislaufwirtschaft ist es uns möglich, Klima, Natur und Ressourcen zu schützen und dennoch ein nachhaltiges Wachstum zu erzielen, das die Grenzen unseres Planeten respektiert. Covestro sowie die chemische Industrie sind Teil der Lösung.

Markus Steilemann

CEO Covestro

Wir haben uns sehr ambitionierte Klimaziele gesetzt. Und so wollen wir sie erreichen.

Mit Entschlossenheit eine nachhaltige Welt schaffen.

Covestro sieht sich auf dem Weg, einer der führenden Experten für nachhaltige Materialien in einer klimaneutralen Welt zu werden. Unsere Vision beschleunigt den Wandel– und unsere positive Einstellung ist dabei der Antrieb.

Zum ersten Mal veröffentlichen wir deshalb auch den TCFD-Bericht (Task Force on Climate-related Financial Disclosures) und dokumentieren damit transparent, wie wir mit Klima-bezogenen Chancen und Risiken umgehen und inwieweit wir zu globalen Entwicklungen in Sachen Klimaneutralität beitragen. Der Bericht ist ein Teil unseres übergreifenden, nicht-monetären Reportings.

Weitere Informationen zum ESG-Ranking und -Rating

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