Covestro steigert Salzrecycling-Kapazität in Uerdingen
Kreislaufwirtschaft
- Salzhaltiges Abwasser aus der Produktion von Makrolon® wird zu Sole (Salzlösung) für die NaCl-Elektrolyse aufbereitet
- Kapazitätssteigerung um 75 Prozent
- Kosteneinsparungen durch reduzierten Rohstoffbedarf
Covestro hat die Kapazität seiner Salzrecycling-Anlage am Standort Uerdingen erhöht. Die Anlage bereitet salzhaltiges Abwasser aus der Produktion von Makrolon® auf. Makrolon® ist ein besonders robuster, transparenter Kunststoff (Polycarbonat), der unter anderem in der Automobilindustrie, Elektronikprodukten und vielen technischen Anwendungen eingesetzt wird.
Das aufbereitete Wasser wird als Sole (Salzlösung) in die NaCl-Elektrolyse zurückgeführt. Dort entstehen daraus Chlor und Natronlauge, die wieder in die Produktion von Makrolon® und andere Betriebe fließen. So können Nebenprodukte erneut als Rohstoffe genutzt werden.
Durch den Ausbau kann Covestro nun durchschnittlich rund 40 Kubikmeter salzhaltiges Abwasser pro Stunde aufbereiten – in Spitzenzeiten sogar bis zu 52,5 Kubikmeter. Das entspricht einer Steigerung von rund 75 Prozent gegenüber der ursprünglichen Kapazität.
Standortleiter Dr. Rob Eek betont: „Mit dem Ausbau unseres Salzrecyclings schließen wir am Standort Uerdingen Stoffkreisläufe und nutzen wichtige Ressourcen deutlich effizienter. Indem wir salzhaltiges Prozesswasser wieder in die Produktion zurückführen, sparen wir große Mengen Salz und Wasser ein und schonen gleichzeitig wertvolle Trinkwasserressourcen. Solche Lösungen zeigen, wie wir Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung im Produktionsalltag effektiv miteinander verbinden können.“
Eine Investition, die sich lohnt
Der wirtschaftliche Effekt ist deutlich: Mit dem optimierten Salzrecycling lassen sich die Betriebskosten signifikant senken. Dies ermöglicht jährliche Einsparungen im niedrigen einstelligen Millionenbereich.
Gleichzeitig zahlt das Projekt auf das strategische Ziel des Unternehmens ein, Stoffkreisläufe stärker zu schließen und Ressourcen effizienter zu nutzen. Solche Ansätze sind ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Covestro und unterstützen den Übergang zu einer stärker kreislauforientierten Chemieindustrie.
Covestro plant auch künftig weitere Verbesserungen und Optimierungen des Systems. Das Ziel: Noch mehr Rohstoffe im Kreis fahren.
Über Covestro:
Covestro zählt zu den weltweit führenden Herstellern von hochwertigen Kunststoffen und deren Komponenten. Mit seinen innovativen Produkten und Verfahren trägt das Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität auf vielen Gebieten bei. Covestro beliefert rund um den Globus Kunden in Schlüsselindustrien wie Mobilität, Bauen und Wohnen sowie Elektro und Elektronik. Außerdem werden die Polymere von Covestro in Bereichen wie Sport und Freizeit, Telekommunikation, Gesundheit sowie in der Chemieindustrie selbst eingesetzt.
Das Unternehmen richtet sich vollständig auf die Kreislaufwirtschaft aus. Zudem will Covestro bis 2035 Klimaneutralität für seine Scope-1- und Scope-2-Emissionen erreichen, bis 2050 sollen auch die Scope-3-Emissionen des Konzerns klimaneutral sein. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Covestro einen Umsatz von 12,9 Milliarden Euro. Per Ende 2025 produziert das Unternehmen an 46 Standorten weltweit und beschäftigt rund 17.600 Mitarbeitende (umgerechnet auf Vollzeitstellen).
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.