Innovativ und umweltfreundlich

Covestro setzt auf nachhaltige Produktion

Als Global Player kann Covestro auf ein starkes Standortnetzwerk in Europa, Asien und Amerika zurückgreifen. Die Produktionsanlagen überzeugen durch ihre moderne, effiziente und umweltfreundliche Technologien. Dabei setzt das Unternehmen immer wieder neue Standards. Auch in Deutschland.

Weltweit betreibt Covestro rund 30 Produktionsstandorte in Europa, Asien und den USA. Die internationale Ausrichtung ist eine Grundlage für den Unternehmenserfolg. Seine Wurzeln hat der Werkstoffhersteller jedoch in Deutschland, wo über 7.600 Mitarbeitende im Einsatz sind. An den sechs Standorten in Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen, Brunsbüttel, Bomlitz und Markt Bibart werden Werkstoffe für wichtige Industriezweige produziert – etwa für die Automobil- und Bauindustrie, aber auch für die Elektro- und Elektronik-Branche.

Covestro ist hierzulande breit aufgestellt: An den Produktionsstandorten gibt es sowohl kleinere Anlagen für regionale Zwecke als auch World-Scale-Anlagen, mit denen vor allem die Bedürfnisse der global agierenden Kunden effizient und zuverlässig bedient werden. Dabei hat Covestro die technologische Optimierung der Anlagen und Verfahren stets fest im Blick: Hier werden Qualität, Effizienz und Sicherheit in der Produktion großgeschrieben.

Dank seiner modernen Produktionsanlagen konnte Covestro seine Energieeffizienz seit 2005 insgesamt bereits deutlich verbessern. Hier sind einige Leuchtturmprojekte:

Niedriger Energieverbrauch, weniger Treibhausgasemissionen

  • AdiP-Technologie

    Das entspricht einer Senkung des energiebezogenen CO₂-Ausstoßes um etwa 35 Prozent

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  • Dampfnetzwerk

    Verringerung des CO₂-Austoßes im MDA-Betrieb um rund 10 Prozent

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  • Pumpenoptimierung

    Senkung des Energieverbrauchsum 700 Megawattstunden pro Jahr

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  • Wärmeintegration

    Um 28 Prozent reduzierter CO₂-Ausstoß für den Betrieb der TDI-Anlage

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  • Gasphasentechnologie

    Einsparung von 80 Prozent Lösungsmitteln, bis zu 60 Prozent Energie

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  • Abgasreinigung

    Verringerung des Ausstoßes von klimaschädlichem Lachgas um 95 Prozent

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  • Sauerstoffverzehrkathoden-Technologie (SVK)

    Energieeinsparung von bis zu 25 Prozent

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AdiP-Technologie

Die innovative Technologie wird für die Produktion von Methylendiphenyl-Diisocyanat (MDI) genutzt. Die adiabat-isotherme Phosgenierung (AdiP) zeichnet sich dadurch aus, dass die Reaktionsführung effizienter und keine externe Wärmezufuhr notwendig ist. Stattdessen wird die bei der Reaktion entstehende Wärme genutzt.

  • Brunsbüttel
  • Bis zu 40 Prozent weniger Dampf und bis 25 Prozent weniger Strom pro Tonne produziertem MDI
  • Das entspricht einer Senkung des energiebezogenen CO₂-Ausstoßes um etwa 35 Prozent

Dampfnetzwerk

Durch den Aufbau eines internen Dampfnetzwerkes kann die Abwärme der Methylendiphenyl-Diisocyanat (MDI)-Anlage in der benachbarten Methylendiphenyldiamin (MDA)-Anlage zur Aufbereitung von Abwasser genutzt werden. Dadurch werden die zur Herstellung von Polyurethan-Schäumen benötigten Chemikalien energieeffizienter produziert.

  • Krefeld-Uerdingen
  • Verringerung des Kohlendioxid (CO₂)-Ausstoßes im MDA-Betrieb um rund 10 Prozent

Pumpenoptimierung

An den Kühlwasserumwälzpumpen in einer Polycarbonat-Anlage wurden variable Frequenzantriebe installiert, um Pumpendruck und -steuerung zu optimieren.

  • Krefeld-Uerdingen
  • Senkung des Energieverbrauchs um 700 Megawattstunden pro Jahr

Wärmeintegration

Durch Wärmeintegration – also die Vernetzung von abzukühlenden mit aufzuheizenden Prozessen – kann die im Toluoldiamin (TDA)-Betrieb entstehende Abwärme in der benachbarten Toluol-Diisocyanat (TDI)-Anlage genutzt werden. In Form von sogenanntem Schlapp-Dampf wird sie zum Betreiben eines Verdampfers sowie von zwei Absorptionskältemaschinen eingesetzt. Hierdurch wird der Anteil an Dampf, der aus dem Kraftwerk des Standorts bezogen werden muss, deutlich reduziert.

  • Dormagen
  • Um 28 Prozent reduzierter Kohlendioxid (CO₂)-Ausstoß für den Betrieb der TDI-Anlage

Gasphasentechnologie

2014 wurde eine Toluol-Diisocyanat (TDI)-Großanlage mit einer Produktionskapazität von 300.000 Tonnen pro Jahr eröffnet. Das Besondere: Die beiden Chemikalien Toluoldiamin (TDA) und Phosgen reagieren in gasförmigem Zustand (Gasphasentechnologie). Dadurch wird der für die Herstellung von weichem Kunststoff benötigte Rohstoff TDI besonders ressourcenschonend produziert. Auch bei der Herstellung von Lackrohstoffen in der Leverkusener Hexamethylen-Diisocyanat (HDI)-Anlage wird die Gasphasentechnologie genutzt. Dadurch können der Energie und der Lösungsmittelverbrauch gesenkt werden.

  • Dormagen (TDI-Anlage), Leverkusen (HDI-Anlage)
  • Einsparung von 80 Prozent Lösungsmitteln, bis zu 60 Prozent Energie

Abgasreinigung

In der Salpetersäure-Produktionsanlage wird ein innovativer Katalysator zur Abgasreinigung eingesetzt.

  • Dormagen
  • Verringerung des Ausstoßes von klimaschädlichem Lachgas um 95 Prozent

Sauerstoffverzehrkathoden-Technologie (SVK)

Eine Sauerstoffverzehrkathode wird genutzt, um Chlor und Natronlauge aus Kochsalz und Wasser zu gewinnen. Das Verfahren recycelt dabei Chlor in einem geschlossenen Kreislauf und senkt den Stromverbrauch und die Kohlendioxid (CO₂)-Emissionen im Herstellungsprozess.

  • Krefeld-Uerdingen
  • Energieeinsparung von bis zu 25 Prozent

Energieeffizienter zu produzieren, senkt klimaschädliche CO₂-Emissionen und leistet damit einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel. Daher arbeitet Covestro stetig daran, die Energieeffizienz in seinen Produktionsanlagen zu verbessern. Zur Optimierung der Produktionsprozesse und zur Steigerung der Energieeffizienz nutzt Covestro beispielsweise konzernübergreifend STRUCTese®, ein selbstentwickeltes Energiemanagement-System. Dabei wird der tatsächliche Energieverbrauch in der Produktion mit dem realistisch möglichen Optimum verglichen. STRUCTese® umfasst viele verschiedene Schritte der Analyse, des Monitorings und des Benchmarkings. Aus der Beseitigung von Ineffizienzen resultieren dauerhafte Energieeinsparungen.

Mit dem eigenen Energiemanagement-System STRUCTese® wird der Energieverbrauch von Anlagen individuell gemessen und gesteuert. So stellt Covestro sicher, dass in seinen Produktionsanlagen so wenig Energie wie möglich verbraucht wird.

Seit 2016 ist Covestro zudem Teil der Initiative „Energieeffizienz-Netzwerk@chempark“ in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam identifiziert und bewertet das firmenübergreifende Netzwerk an den drei Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und setzt diese um. Ziel der Initiative ist es, insgesamt 100 Gigawattstunden Energie, also 100 Millionen Kilowattstunden, an den drei Standorten einzusparen.

Breites Produktportfolio – auch in Deutschland

An seinen sechs deutschen Standorten stellt Covestro eine Vielzahl von Produkten für das Kerngeschäft her. Es besteht aus drei Segmenten: Polycarbonate (Kunststoffe), Polyurethane (Schaumstoffe) sowie Lacke, Klebstoffe und Spezialprodukte. Das Unternehmen baut seine Kapazitäten auf Basis der Marktnachfrage aus. Um weitere Synergien in der Produktion freizusetzen und gleichzeitig Kosten zu sparen, hat Covestro in Nordrhein-Westfalen 2010 zudem einen Standortverbund gegründet. Er umfasst die Werke in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen.

Kreislaufwirtschaft als neues Leitprinzip

Darüber hinaus will Covestro seine Produktion auch in Deutschland auf die Kreislaufwirtschaft umstellen. Dazu hat der Werkstoffhersteller ein langfristiges strategisches Programm aufgesetzt. Bei der Herstellung innovativer Produkte sollen künftig so weit wie möglich Rohstoffe aus nachhaltigen Quellen wie Abfall, Pflanzen und CO₂ eingesetzt werden. Die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen wie Erdöl nimmt dadurch weiter ab. Das wirkt sich positiv auf den Klimaschutz aus. Covestro will mit seinem Programm eine Vorreiterrolle in der Chemie- und Kunststoffindustrie einnehmen.

Vor allem gebrauchte Kunststoffe spielen eine entscheidende Rolle bei der anstehenden Transformation. Abfälle und Altmaterialien sind wertvolle Ressourcen und sollen systematisch und weitestgehend wiederverwertet werden. Dazu will Covestro neue Technologien entwickeln. Mit der Kreislaufwirtschaft kann das Unternehmen genauso wie seine Kunden zu einer klimaneutralen und ressourcenschonenderen Wirtschaft und Gesellschaft beitragen. In Nordrhein-Westfalen nutzt Covestro bereits eine Reihe innovativer Verfahren, die den Kreislaufgedanken des Unternehmens verdeutlichen.

Kreislaufwirtschaft ist jedoch nur dann wirklich nachhaltig, wenn auch grüner Strom genutzt wird. Covestro hat an seinen deutschen Standorten hierfür bereits die Weichen gestellt. Der verstärkte Einsatz digitaler Technologien sorgt zudem für noch mehr Effizienz in der Produktion. Einen Auszug aus den Projekten in Deutschland gibt es hier:

Covestro stellt Produktion in Deutschland auf Grünstrom um

Auf dem Weg in eine „grünere“ Zukunft hat Covestro eine weitere richtungsweisende Entscheidung getroffen. Das Unternehmen will künftig einen wesentlichen Teil seines Strombedarfs in Deutschland durch Windenergie aus der Nordsee abdecken. Dazu hat Covestro Ende 2019 den bislang weltweit größten Industriekunden-Liefervertrag für Strom aus Offshore-Windkraftanlagen mit Ørsted abgeschlossen.

Der dänische Energieanbieter stellt ab 2025 über zehn Jahre Grünstrom für Covestro bereit, der aus einem neu errichteten Windpark vor der deutschen Nordseeinsel Borkum stammen wird. Die Vereinbarung umfasst eine Kapazität von 100 Megawatt – genug, um 300.000 Menschen mit Strom zu versorgen.

Auf dem Weg in die „grüne“ Zukunft: Covestro hat den bislang weltweit größten Industriekunden-Liefervertrag für Strom aus Offshore-Windkraftanlagen mit Ørsted abgeschlossen.

Damit untermauert Covestro seine ehrgeizige Nachhaltigkeitsstrategie einmal mehr. In ihr sind auch die „Sustainable Development Goals" der Vereinten Nationen integriert. Darüber hinaus will das Unternehmen mit seinem Ökostrom-Projekt einen Impuls für die gesamte Chemiebranche in Deutschland setzen. Schließlich kann die Industrie mit einer nachhaltigen und effizienten Energieversorgung sowie mit innovativen Technologien einen Beitrag dazu leisten, dass Deutschland – wie im Klimaschutzplan festgelegt – bis zum Jahr 2050 weitgehend treibhausgasneutral wird.

Ab 2025 will das Unternehmen in Deutschland einen wesentlichen Teil seines Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien abdecken.

Effizienzgewinne dank Digitalisierung

Die Produktion nachhaltiger zu gestalten – das geht auch dank der voranschreitenden Digitalisierung. Sie eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten, Prozesse effizienter zu gestalten. Covestro treibt die Digitalisierung schon seit vielen Jahren in Kernbereichen des Unternehmens voran. So generiert Covestro Wettbewerbsvorteile durch Kosteneffizienz und Differenzierung. Produkte und Prozesse werden beispielsweise mit Datenanalysen, neuen digitalen Anwendungen sowie Simulations- und Blockchain-Technologien noch effizienter und nachhaltiger – zum Beispiel in der Produktion und im Bereich Forschung und Entwicklung.

Einsatz von mobilen Endgeräten für Wartungsarbeiten im Produktionsprozess.

Digitale Technologien sorgen bereits heute dafür, dass Covestro neue Standards setzt. Mit ihrer Hilfe können zirkuläre Wirtschaftskreisläufe noch effizienter gestaltet werden.

Außerdem baut das Unternehmen die „Mobile Maintenance“ – also die Anlagenwartung mit mobilen Endgeräten – weiter aus. Dadurch können nicht nur Arbeitsschritte reduziert, sondern auch die Abläufe in den Produktionsanlagen weiter verbessert werden. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern führt auch zu einer Verlängerung der geplanten Anlagenlaufzeit. Ein weiterer Vorteil: Wartungsmaßnahmen lassen sich effizienter planen. Derzeit wird das neue Verfahren unter anderem in Krefeld-Uerdingen genutzt. Schon bald soll es an anderen deutschen Standorten zum Einsatz kommen.

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