Gemeinsame Organisation schafft Synergien

Drei Standorte – ein starker Verbund in NRW

Nordrhein-Westfalen ist für Covestro von strategischer Bedeutung: Das Unternehmen produziert hier gleich an drei Standorten. Die Werke in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen liegen maximal 70 Kilometer auseinander. Seit 2010 sind sie in einer eigenen Organisation, dem Standortverbund NRW, zusammengefasst.

Die enge Vernetzung der drei NRW-Werke, in denen mehr als 6.350 Mitarbeitende im Einsatz sind, schafft Synergien und stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit. Das ist wichtig, denn nahezu 30 Prozent der gesamten weltweiten Produktionskapazität von Covestro entfallen auf Deutschland – ein wesentlicher Teil davon aus NRW.

1

Mitarbeitende
in NRW
(Vollzeitäquivalente)

1

Berufseinsteigende
in NRW

Milliarden Euro
Investitionen seit 2015

Im NRW-Standortverbund bündelt Covestro unter anderem Instandhaltung, Infrastruktur, Lagerhaltung und Services. Auch Logistikprozesse und Abläufe werden standortübergreifend koordiniert und weiterentwickelt.

Eine besondere Bedeutung hat die sichere Versorgung der Produktionsbetriebe mit Rohstoffen und Energie. Wasserstoff, Erdgas, Kohlenmonoxid und Stickstoff sowie unterschiedliche Energieformen werden innerhalb des Verbunds bedarfsgerecht bereitgestellt. Die räumliche Nähe und gemeinsame Organisation tragen dazu bei, Ressourcen effizient zu nutzen und Abläufe standortübergreifend aufeinander abzustimmen.

Auf dem Weg zur operativen Klimaneutralität

Auch für die Klimaziele von Covestro spielen die NRW-Standorte eine wichtige Rolle. Covestro will bis 2035 operativ klimaneutral* sein. Dazu sollen die Treibhausgasemissionen aus der eigenen Produktion (Scope 1) und aus eingekaufter Energie (Scope 2) auf Netto Null sinken. Die in der Wertschöpfungskette vor- und nachgelagerten Treibhausgasemissionen (Scope 3) sollen bis 2035 um zehn Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente im Vergleich zum Basisjahr 2021 reduziert werden** – langfristig strebt Covestro für Scope 3-Emissionen Klimaneutralität bis 2050 an.

Für seine NRW-Standorte hat das Unternehmen eine klare Roadmap ausgearbeitet: Im Vordergrund stehen dabei langfristig die Nutzung vom 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen, die klimaneutrale Erzeugung von Dampf sowie eine signifikante Steigerung der Energieeffizienz. Auf diese Weise sollen Wachstum und Nachhaltigkeit in NRW noch stärker miteinander verbunden werden.

Verantwortung für Standorte und Region

Geleitet wird der NRW-Verbund von Dr. Philip Bahke. Gemeinsam mit den NRW-Produktionsleitern Dr. Thorsten Rische (Leverkusen) und Dr. Inga Krummheuer (Krefeld-Uerdingen) verantwortet er die Weiterentwicklung des Standortverbunds.

Verantwortung übernimmt Covestro aber auch über die Werkgrenzen hinaus. Deshalb sucht Covestro aktiv den Dialog mit seinen Nachbarinnen und Nachbarn an den Produktionsstandorten und pflegt den Austausch mit dem Standortumfeld. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Thema Sicherheit - für die Mitarbeitenden, die Produktion und die Menschen in der Umgebung der Werke. Mehr Informationen zur Sicherheit in den NRW-Chemparks finden Sie hier.

Presseinformationen

  • Covestro Deutschland

    Erneuerbarer Strom aus der Nordsee für Standorte von Covestro in Deutschland

    Covestro bezieht Strom aus Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3100 Megawatt für zehn Jahre: Stromproduktion würde reichen, um rund 300.000 Menschen mit Strom zu versorgenAnteil erneuerbarer Energien an der globalen Produktion steigt auf über 25 %

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  • Unternehmensinformationen

    Covestro Meppen als „Partner der Feuerwehr 2026“ ausgezeichnet

    Auszeichnung durch Landesfeuerwehrverband NiedersachsenWerkfeuerwehr mit 68 Einsatzkräften unterstützt Freiwillige Feuerwehren und Landkreis EmslandMitarbeitende von Covestro ehrenamtlich in Freiwilligen Feuerwehren aktiv

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  • Unternehmensinformationen

    Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner besucht Covestro in Leverkusen

    Einblick in Bio-Anilin-Pilotanlage und Polycarbonat-TechnikumGespräch über Rahmenbedingungen für Innovationen in DeutschlandChemie als Treiber von Technologien, die Deutschland wettbewerbsfähig halten

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  • Materialien & Branchen

    Covestro startet bisher größtes Energieeffizienz-Projekt

    Neuer Kompressor in Dormagen senkt Energiebedarf von Covestro in Deutschland um zwei ProzentInvestition im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-BereichModernisierung spart CO2-Emissionen von rund 40.000 Tonnen pro Jahr

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  • Deutschland

    Covestro und HGK Shipping-Tochter setzen auf Windassistenz: „Amadeus Titanium“ mit innovativem Antriebssystem unterwegs

    Windassistenzsystem auf der „Amadeus Titanium“ installiertCovestro und HGK Shipping stärken nachhaltige Short-Sea-TransporteRund zehn Prozent Treibstoffeinsparung und geringerer CO₂-Ausstoß

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  • Deutschland

    Covestro steigert Salzrecycling-Kapazität in Uerdingen

    Salzhaltiges Abwasser aus der Produktion von Makrolon® wird zu Sole (Salzlösung) für die NaCl-Elektrolyse aufbereitetKapazitätssteigerung um 75 ProzentKosteneinsparungen durch reduzierten Rohstoffbedarf

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  • Materialien

    Spatenstich für innovative Wärme-Batterie am Covestro-Standort Brunsbüttel

    Inbetriebnahme für Ende 2026 geplantZehn Prozent des Dampfes am Standort Brunsbüttel lassen sich dank der Wärme-Batterie mit erneuerbarer Energie erzeugenDie Stiftung Breakthrough Energy Catalyst und die Europäische Investment Bank (EIB) fördern das…

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  • Dormagen

    Zum Jubiläum: Covestro unterstützt Tafel Dormagen e.V.

    Gemeinsame Initiative der Unternehmensführung und des BetriebsratsTafel Dormagen e.V. versorgt regelmäßig mehrere Hundert Menschen mit LebensmittelnDanksagung für zehn Jahre gute Nachbarschaft am Standort

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  • Leverkusen

    Zum Jubiläum: Covestro unterstützt Leverkusener Tafel e.V.

    Gemeinsame Initiative der Unternehmensführung und des BetriebsratsLeverkusener Tafel e.V. versorgt regelmäßig mehrere Tausend Menschen mit LebensmittelnDanksagung für zehn Jahre gute Nachbarschaft am Standort

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  • Brunsbüttel

    Zum Jubiläum: Covestro unterstützt hoelp gGmbH zugunsten der Tafel in Brunsbüttel

    Gemeinsame Initiative der Unternehmensführung und des Betriebsratshoelp gGmbH in Brunsbüttel versorgt regelmäßig mehrere Hundert Menschen mit LebensmittelnDanksagung für zehn Jahre gute Nachbarschaft am Standort

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  • Unternehmensinformationen

    Zum Jubiläum: Covestro unterstützt Walsroder Tafel e.V.

    Gemeinsame Initiative der Unternehmensführung und des BetriebsratsWalsroder Tafel e.V. versorgt regelmäßig Hunderte Menschen mit LebensmittelnDanksagung für die gute Nachbarschaft am Standort – anlässlich des zehnjährigen Firmenjubiläums

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  • Mitarbeitende

    Zum Jubiläum: Covestro unterstützt Tafel Meppen e.V.

    Gemeinsame Initiative der Unternehmensführung und des BetriebsratsTafel Meppen e.V. versorgt regelmäßig Hunderte Menschen mit LebensmittelnDanksagung für die gute Nachbarschaft am Standort – anlässlich des zehnjährigen Firmenjubiläums

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  • Mitarbeitende

    Zum Jubiläum: Covestro unterstützt Tafel Krefeld e.V.

    Gemeinsame Initiative der Unternehmensführung und des BetriebsratsTafel Krefeld e.V. versorgt regelmäßig mehrere Tausend Menschen mit LebensmittelnDanksagung für zehn Jahre gute Nachbarschaft am Standort

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  • Mitarbeitende

    Covestro begeht 10. Geburtstag – und blickt optimistisch nach vorn!

    Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität im FokusBürgermeister Frank Meyer gratuliert Covestro persönlichSpende an die Tafel Krefeld e.V.

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  • Mitarbeitende

    Covestro feiert 10 Jahre – und blickt optimistisch nach vorn!

    Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität im FokusOberbürgermeister Uwe Richrath gratuliert Covestro persönlichSpende an die Leverkusener Tafel e.V.

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  • Mitarbeitende

    Covestro feiert 10. Geburtstag – und blickt optimistisch nach vorn!

    Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität im FokusBürgermeister Erik Lierenfeld gratuliert Covestro persönlichSpende an die Tafel Dormagen e.V.

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  • Mitarbeitende

    Covestro wird 10 – und blickt optimistisch nach vorn!

    Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität im FokusBürgermeister Martin Schmedtje gratuliert Covestro persönlichSpende an die Hoelp gGmbH zugunsten der Tafel in Brunsbüttel 

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  • Leverkusen

    Covestro startet „Inhouse Days"

    Initiative soll Nachwuchstalente für technische Berufe begeisternProgramm startet ab September 2025 für Schulen im Umkreis von Leverkusen, Dormagen und KrefeldNeues Konzept: Schülerinnen und Schüler entwickeln in Teams Miniatur-Autos aus Covestro-Kun…

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  • Leverkusen

    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche besucht Covestro in Leverkusen

    Bundesministerin Reiche auf Sommerbesuch bei CovestroAustausch zu Innovation sowie Forschung und EntwicklungStandort Leverkusen zeigt innovative Kundenlösungen

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  • Covestro Deutschland

    Covestro wird offizieller Supporter der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games

    Internationales Sportereignis direkt vor der HaustürRund 8.500 studentische Spitzensportlerinnen und Spitzensportler aus knapp 150 Ländern messen sich in 18 SportartenEngagement unterstreicht Verbundenheit mit NRW

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Themen im Fokus

Für die Zukunft des NRW-Standortverbunds sind eine nachhaltigere Produktion, eine sichere Energie- und Rohstoffversorgung sowie eine leistungsfähige Infrastruktur von zentraler Bedeutung. Sie sind wichtige Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte und tragen zugleich zu Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung in der Region bei.

Dazu gehört auch, die Infrastruktur zukunftsfähig weiterzuentwickeln: Straßen, Schienen und Wasserwege müssen modernisiert werden und sollten leistungsfähig, zuverlässig verfügbar sowie möglichst gut miteinander vernetzt sein. Denn Covestro ist darauf angewiesen, dass Rohstoffe sicher zu den Werken gelangen und Produkte zuverlässig zu den Kunden.

Mehr zu ausgewählten Themen, die für den NRW-Standortverbund von besonderer Bedeutung sind, erfahren Sie hier.


*Der Begriff „Klimaneutralität“ bzw. „klimaneutral“ wird nahezu ausschließlich im Kontext unserer Konzernstrategie „Sustainable Future“ verwendet. In diesem Zusammenhang verstehen wir Klimaneutralität als die Erreichung unserer Klimaziele, die im Einklang mit der Definition von Netto-Null-Zielen gemäß den ESRS (Anhang II der Delegierten Verordnung (EU) 2023/2772) festgelegt wurden. Diese setzt eine nahezu vollständige Reduktion der Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (ca. 90-95 %) in Einklang mit 1,5 °C-Pfaden sowie die dauerhafte Neutralisierung unvermeidbarer Restemissionen durch CO₂-Entnahme voraus.

**Hier sind bereits teilweise wachstumsbedingte Emissionen bis zum Jahr 2035 miteingerechnet.

Covestro in Deutschland

  • Covestro Mitabeiterin auf Werksgelände
    Deutschland

    Produktion

    Auch an seinen deutschen Standorten produziert Covestro energieeffizient und nachhaltig.

  • Deutschland

    Nachbarschaft

    Covestro möchte ein guter Nachbar für die Menschen rund um seine Produktionsstandorte sein und unterstützt viele spannende Projekte und tolle Vereine.

  • Deutschland

    Leverkusen

    Am Hauptsitz von Covestro in Leverkusen sind Verwaltung, Forschung und Produktion angesiedelt.

  • Deutschland

    Dormagen

    Dormagen ist der größte und einer der modernsten Standorte von Covestro in Deutschland.

  • Deutschland

    Krefeld-Uerdingen

    Der Covestro-Standort Krefeld-Uerdingen ist führend bei der Herstellung von Hightech-Kunststoffen wie Polycarbonat.

Produktion nachhaltiger gestalten

Covestro Mitarbeiter in der Anlage in Dormagen.

Covestro richtet seine Produktion zunehmend auf die Kreislaufwirtschaft aus und setzt dabei verstärkt auf alternative Rohstoffe. Alle drei NRW-Standorte in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen verfügen über die international anerkannte ISCC-PLUS-Massenbilanz-Zertifizierung. Durch die Massenbilanzierung können alternative Rohstoffe in der Produktion eingesetzt und ihr Anteil bestimmten Produkten rechnerisch zugeordnet werden.

An den NRW-Standorten stellt Covestro eine breite Palette zertifiziert massenbilanzierter Produkte her. Dazu gehören unter anderem ausgewählte Polycarbonate, Komponenten für Polyurethan-Hart- und Weichschäume, PU-Lack- und Klebstoffrohstoffe, thermoplastische Polyurethane (TPUs) sowie Spezialfolien. Diese unterscheiden sich in Qualität und Eigenschaften nicht von ihren fossilbasierten Pendants. So unterstützt Covestro seine Kunden dabei, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und zugleich den Übergang zur Kreislaufwirtschaft voranzutreiben.

Langfristig will Covestro fossile Ressourcen zunehmend durch alternative Rohstoffe ersetzen und innovative Technologien entwickeln, um das Recycling von Altprodukten und unvermeidbarem Abfall weiter zu verbessern.

Rhein als Lebensader

Niedrigwasser am Rhein

Für den NRW-Standortverbund ist der Rhein ein zentraler Transportweg: Rund 75 Prozent der Rohstoffe erreichen die Werke in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen per Binnenschiff und etwa 30 Prozent der produzierten Werkstoffe werden über den Wasserweg ausgeliefert. Diese Transportmengen lassen sich durch andere Verkehrsträger kaum kompensieren. So kann ein Binnenschiff rund 1.500 Tonnen transportieren – dafür wären etwa 60 Lastwagen erforderlich. Extreme Niedrig- und Hochwasser können die Versorgung der Werke, die Produktion und die Kundenbelieferung deshalb erheblich beeinträchtigen.

Covestro bereitet sich deshalb gezielt auf extreme Pegelstände vor. Eine standortübergreifende „Rhine-Taskforce“ beobachtet kontinuierlich Wasserstände und Prognosen, bewertet mögliche Auswirkungen und koordiniert frühzeitig Maßnahmen. Dazu zählen zusätzliche Schiffe mit angepasster Beladung, alternative Transporte über Schiene und Straße sowie die Abstimmung von Produktions- und Lieferabläufen. Einen wichtigen Beitrag leisten die 2023 in Betrieb genommenen Niedrigwasserschiffe „CURIOSITY” und „COURAGE”: Sie können selbst bei einem Pegelstand von 40 Zentimetern am Kölner Pegel eingesetzt werden. Ihr diesel-elektrischer Antrieb reduziert zugleich den CO₂-Ausstoß um bis zu 30 Prozent.

Betriebliche Maßnahmen allein reichen jedoch nicht aus. Covestro fordert deshalb von der Politik, die Infrastruktur am Rhein schneller an die Folgen zunehmender Extremwetterlagen anzupassen. Dazu gehören insbesondere eine schnellere Abladeoptimierung am Mittelrhein, bessere Wasserstandsprognosen und geeignete Schiffskonzepte für Niedrigwasser. Denn eine leistungsfähige und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur ist für Covestro eine wesentliche Voraussetzung, um die Versorgung der NRW-Standorte langfristig zu sichern.

Energie nachhaltiger nutzen

Der Windpark Borkum Riffgrund 3 in der Nordsee. Foto: Ørsted

Auf dem Weg zur operativen Klimaneutralität setzt Covestro verstärkt auf Strom aus erneuerbaren Quellen. Eine wichtige Rolle spielt dabei Windenergie aus der Nordsee: Über einen langfristigen Stromliefervertrag mit Ørsted bezieht Covestro für zehn Jahre eine Kapazität von 100 Megawatt aus dem Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3. Der Windstrom fließt vor allem in die energieintensive Chlorproduktion an den deutschen Standorten. Davon profitieren auch die drei NRW-Werke, die eine bedeutende Chlorproduktion aufweisen.

Solarenergie ist ein weiterer Baustein für die Energieversorgung des NRW-Verbunds. Seit 2022 bezieht Covestro auf Grundlage eines langfristigen Liefervertrags mit EnBW 63 Megawatt Solarstrom aus dem Solarpark Weesow-Willmersdorf in Brandenburg. Der Strom wird an den Standorten Dormagen und Krefeld-Uerdingen eingesetzt – vorrangig für die Produktion massenbilanzierter Hochleistungskunststoffe.

Erneuerbarer Strom für die Elektrolyse

Auch bei der energieintensiven Produktion von Chlor, Natronlauge und Wasserstoff setzt Covestro in NRW auf erneuerbare Energie. Im Rahmen einer Kooperation mit LANXESS beliefert Covestro den Spezialchemie-Konzern mit diesen Basisrohstoffen aus Leverkusen und Krefeld-Uerdingen. Rund ein Drittel der Gesamtmenge wird dabei mit Energie aus Wasserkraft auf Basis von Herkunftsnachweisen hergestellt. Dadurch lassen sich die indirekten Emissionen jährlich um rund 120.000 Tonnen CO₂-Äquivalente reduzieren.

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