• zurück
        • zurück

      Die Zukunft des Bauens: Wir bauen unsere Städte, Stück für Stück

      Die Zukunft des Bauens: Wir bauen unsere Städte, Stück für Stück

      Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass unsere Städte noch voller werden als sie es jetzt bereits sind – vor allem, wenn man sich mitten unter fremden Menschen in der New Yorker U-Bahn befindet oder sich seinen Weg über einen überfüllten Markt in Mumbai bahnt. Aber im Jahr 2050 werden 2,5 Mrd. Menschen mehr in unseren Städten wohnen. 2,5 Mrd. Menschen, die öffentliche Räume nutzen, neue Wohnungen füllen und damit städtische Strukturen verändern.

      Covestro baut auf Zukunft

      Eine Herausforderung in städtischen Strukturen ist es, den Wohnungsbau der Zukunft so zu gestalten und zu bauen, dass er sowohl effizient als auch nachhaltig ist. Ein Bauprojekt kommt normalerweise langsam voran. Die meisten Gebäude sind weder in der Bauphase noch während ihrer Nutzung nachhaltig – was sie letztendlich teuer macht.

      Wie können wir den Städtebau sowohl effizienter als auch nachhaltiger gestalten? Welche städtebaulichen Herausforderungen erwarten uns dabei? Und wie können moderne Baustoffe und neue Baumaterialien eine Zukunft des nachhaltigen Wachstums formen?

      Wir bei Covestro sind der Meinung, dass neue Bauweisen und innovative Baumaterialien eine wichtige Rolle dabei spielen, die Lebensqualität in unseren Städten zu verbessern. Mit unserem Know-how und unserer großen Auswahl an hochwertigen Baustoffen möchten wir ein nachhaltiges Umfeld in städtischen Strukturen schaffen.

      Die Innovation des modularen Bauens

      Bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur ein Grundstein für einen fairen Wohnungsmarkt. Er ist ebenso wichtig für gesunde, vielfältige Städte und notwendig, damit die Einwohner sich wohlfühlen und wirtschaftliche Chancen haben. Bei dem aktuellen Wohnungsmangel wird es für die Stadtbewohner jedoch immer schwieriger, bezahlbare und neue Wohnungen zu finden, die sie zu ihrem Heim machen.

      In den meisten Städten wird der Haus- und Wohnungsbau immer noch genauso wie vor 80 Jahren betrieben. Trotz neuer Technologien, die mehr Automatisierung ermöglichen, führen die Arbeiter auf der Baustelle weiterhin sehr repetitive Tätigkeiten aus und fügen die Baumaterialien individuell vor Ort zusammen. Versteht man diese Tätigkeiten im Kontext der modernen Fertigung, erkennt man, wie sich das Bauen immer stärker von der Baustelle in die Fabrik verlagert und in Folge die Baukosten im Haus- und Wohnungsbau sinken.

      Das ist gar nicht so radikal wie es vielleicht klingen mag. Das amerikanische Versandhaus Sears begann bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Verkauf von Bausätzen für Fertighäuser. Auch Architekten haben bis zur Mitte des Jahrhunderts mit Fertigteilen experimentiert. Das Konzept konnte damals nie richtig Fuß fassen. Nun wird ihm wieder mehr Bedeutung geschenkt und vorgefertigte Baumaterialien könnten den Wohnungsbau revolutionieren.

      Materialeinsparungen, die Möglichkeit des Wiederverwertens von Baumaterialien sowie geringere Kosten führen dazu, dass Experten des städtebaulichen Entwerfens, wie Architekten, Stadtplaner und Nachhaltigkeitsbeauftragte, die Vorteile des Bauens mit fertigen Baumaterialien erkennen.

      Schätzungen zeigen, dass die Kosten für ein Bauprojekt um mehr als ein Drittel gesenkt und die Bauzeiten um mehr als die Hälfte verkürzt werden könnten, wenn die Bauherren mit mehr Fertigteilen arbeiten würden. Obendrein verringert die Verwendung von Fertigteilen die Menge an Müll, die auf Deponien landet. Im Gegensatz zur klassischen Bauweise verursachen vorfabrizierte Wandpaneelen im privaten Hausbau, wie z.B. PUReWall™, 30-mal weniger Müll auf der Baustelle und man braucht nur halb so lange, um diese aufzurichten.

      Im Städtebau setzt sich dieser Ansatz langsam durch. Weltweit greifen immer mehr Stadtplaner zu Fertigteilen, um einerseits bezahlbaren Wohnraum in den Städten zu schaffen; andererseits aber auch, um die unkontrollierte Zersiedelung zu verhindern und die Lebensbedingungen für die ärmere Bevölkerung in den Städten zu verbessern.

      In Deutschland versuchen Bauherren, bezahlbaren Wohnraum durch den Einsatz von Fertigteilen zu schaffen. Erst vor kurzem war dies der Fall, um so neue Wohnungen für Flüchtlinge und Asylbewerber zu errichten.

      Nachwachsende Rohstoffe: Nicht mehr abholzen als nachwächst

      Anders als andere Materialien, die Ressourcen der Erde abbauen, ist Holz das einzige wichtige Baumaterial, das natürlich wächst und erneuerbar ist. Dennoch ist es eine begrenzte Ressource und wir müssen es klug einsetzen. Wir können unsere Wälder nur bewahren, wenn wir Verfahren zur nachhaltigen Nutzung einsetzen, damit die Bedürfnisse der Umwelt, der Tierwelt und der Waldbewohner im Einklang bleiben.

      Das Bauholz, das heute in der Branche zum Einsatz kommt, hat nur noch wenig mit dem zu tun, was Sie in Opas Werkstatt finden. Architekten und Bauunternehmer setzen nun auf Baustoffe wie Massivholz, in Form von großen, vorgefertigten Holzpaneelen ein.

      Diese Paneele bezeichnet man auch als Kreuzlagenholz. Bei der Herstellung des Baumaterials werden mithilfe von biobasiertem Harz Schichten aus Schnittholz in verschiedenen Ausrichtungen zueinander verklebt. Dieser Prozess sorgt für die hohe Qualität des Produktes – er macht es deutlich stabiler und man kann die Gebäude in schwindelerregende Höhen bringen.

      Eine Branche will hoch hinaus: Welche Dimensionen beim Bauen mit Holz aktuell machbar sind.

      In Europa wurde Kreuzlagenholz als Baumaterial meist für niedrige Gebäude eingesetzt, wie z. B. zweigeschossige Wohn- oder Schulgebäude, aber das HoHo in Wien legt nun die Grundlage für Hochhäuser aus Holz. Es ist 84 Meter und 24 Stockwerke hoch und ausschließlich mit Holz aus nachhaltig genutzten heimischen Wäldern gebaut. Es will ‚ganz natürlich’ das höchste Holzhochhaus der Welt sein.

      Der Baustoff Massivholz wird auch in Nordamerika, Asien und Australien immer beliebter und wenn diese zunehmende Bewegung von Architekten und Bauunternehmern Erfolg hat, werden wir schon bald mehr Bäume in unseren Betonwüsten sehen.

      Warum nicht?

      #MyFutureCity

      Erfahren Sie mehr darüber, wie unsere Technologien und Materialien dabei helfen, bessere, sichere und nachhaltigere Städte für uns alle zu bauen.
      My Future City
      Innovative Materialien für die Stadt der Zukunft
      Die Zukunft resilienter Städte
      Die Stadt – Das sind alle Einwohner
      Die Zukunft der Dämmstoffe
      Wohlfühlatmosphäre Zuhause
      Die Zukunft der Mobilität
      Materialien auf der Überholspur
      icon-arrow-large-down icon-arrow-large-left icon-arrow-large-right icon-arrow-large-up icon-arrow-medium-down icon-arrow-medium-left icon-arrow-medium-right icon-arrow-medium-up icon-arrow-small-down icon-arrow-small-left icon-arrow-small-right icon-arrow-small-up icon-calendar icon-circle-arrow-down icon-circle-arrow-left icon-circle-arrow-right icon-circle-arrow-up icon-circle-bookmark icon-circle-play icon-circle-print icon-circle-share icon-clock icon-exit icon-exit-small icon-fullscreen icon-gallery icon-info icon-minus icon-mute icon-pause icon-pdf icon-play icon-plus icon-search icon-share icon-social-delicious icon-social-digg icon-social-facebook icon-social-google icon-social-google-plus icon-social-linkedin icon-social-mail-ru icon-social-myspace icon-social-pinterest icon-social-stumbleupon icon-social-twitter icon-social-vkontakte icon-social-weibo icon-social-xing icon-social-yahoo icon-social-youtube icon-sort icon-video icon-website icon-arrow-small-right-teaser Icon Close Circle Icon Contacts