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      Kulturelle Komfortzonen aufbrechen & Mädchen für Naturwissenschaften und Technik begeistern

      Dr. Pallavi Deshmukh ist vieles: eine der wenigen Frauen in Indien mit einem Doktortitel in Naturwissenschaften, Mutter zweier Töchter und leitende Chemikerin bei Covestro Indien. Doch auch das beschreibt noch lange nicht das, was sie außerdem noch ist.

      Neben einer Akademikerin, einer Mutter und einer Chemikerin ist Dr. Deshmukh auch ein Vorbild für Tausende von jungen Frauen in ganz Indien. Sie inspiriert Mädchen dazu, Wissenschaftlerinnen zu werden und die Komfortzone des traditionellen privaten und beruflichen Lebensentwurfs einer Frau in Indien zu verlassen. Unsere Mitarbeiterin machte sich vergangenes Jahr als eines der Vorbilder in der STEM4Girls-Initiative stark. Zusammen mit Kollegen aus Mumbai richtete sie Veranstaltungen in ganz Indien aus, die mehr als 3.000 Mädchen dazu ermutigten, sich für eine Tätigkeit in den Bereichen Naturwissenschaft, Technik, Ingenieurwesen oder Mathematik (STEM, von engl.: Science, Technology, Engineering, Math) zu entscheiden. Im Rahmen unserer Interviewreihe „Keiner kann sich außerhalb der Komfortzone wohlfühlen. Warum nicht?“ sprach Baratunde Thurston mit Dr. Deshmukh über ihre eigenen Erfahrungen außerhalb kultureller Komfortzonen, über ihre Bemühungen, die Komfortzonen anderer zu erweitern, und über ihr Ziel, die wertvollste Komfortzone der Menschheit zu bewahren: unseren Planeten.

      „Meine Töchter sind meine Motivation. Ich muss ganz schön auf Draht sein, um ihnen zu beweisen: Ja, eine Frau kann vieles erreichen. Ich glaube, im Moment bin ich ihr Vorbild.“

      Kulturelle Komfortzonen infrage stellen

      Praktisch von Geburt an bekommen die allermeisten indischen Mädchen von ihren Eltern zu hören, dass Erfolg für eine Frau heißt, einen glücklichen Haushalt zu führen. Ehe und Kinder gelten als das ultimative Ziel, und diese Ideologie zwingt viele Frauen dazu, ihre Schulausbildung oder Karriere abzubrechen, bevor sie ihr Potenzial voll ausgeschöpft haben.

      Bei Dr. Deshmukh war das anders. Trotz kulturellen Gegenwindes ermutigte ihr Vater sie bereits sehr früh, ihren Doktor zu machen. Heute sagt sie, dass sie ihren Erfolg ihm zu verdanken hat. Im ersten Teil unseres Interviews erzählt uns Dr. Deshmukh von ihrer Entscheidung, eine kulturelle Komfortzone zu verlassen, von der großen Unterstützung durch ihre Familie und davon, wie wichtig es ist, sich nicht mit bestehenden Grenzen abzufinden.

      Wir sitzen hier auf riesigen orangefarbenen Kissen in einem Park, umgeben von Filmkameras und Mikrofonen. Würden Sie das als Ihre natürliche Komfortzone bezeichnen?

      Nein, im Moment ist es das nicht – aber es ist schon okay, mich aus meiner Komfortzone herauszuwagen.

      Im Laufe Ihres Lebens und Ihrer Karriere mussten Sie sich sehr oft aus Ihrer Komfortzone herauswagen. Was denken Sie, woran das liegt?

      Ich denke, um etwas zu erreichen, müssen wir alle unsere Komfortzone verlassen. Wenn wir uns selbst Grenzen setzen, wird vieles unerreichbar. Wir dürfen uns nicht mit unseren Grenzen abfinden.

      Sie sagten, Ihr Vater hätte Sie motiviert, Wissenschaftlerin zu werden.

      Mein Vater stammt aus sehr ärmlichen Verhältnissen. Er interessierte sich immer sehr für Chemie, hat seine Promotion aber nie abgeschlossen. Als ich selbst begann, mich für Wissenschaft zu begeistern, sagte er mir, ich solle mich nicht nur mit dem normalen Abschluss zufriedengeben. In Indien lautet die Antwort auf ein Mädchen, das eine akademische Ausbildung verfolgen will, sehr oft: „Nein!“ Aber mein Vater hat mich immer ermutigt, meinen Doktor zu machen. Nach meinem Master-Studium habe ich geheiratet und Kinder bekommen. Ich fing an, mich in meiner Komfortzone auszuruhen, aber mein Vater motivierte mich immer wieder aufs Neue, meinen Abschluss zu erreichen. Ich bin sehr stolz auf meinen Vater und darauf, dass er mich so ermutigt hat.

      Sie haben sich aus einer Komfortzone herausgewagt, die über Ihre persönliche Situation hinausgeht. Als Sie sich gegen das wandten, was in der Gesellschaft von einem Mädchen oder einer Frau erwartet wird, haben Sie auch eine kulturelle Komfortzone verlassen. Können Sie uns dazu etwas mehr sagen?

      Nach der Hochzeit erwarten alle von der Frau, dass sie die gesamte Hausarbeit übernimmt. Als wenn die Aufgaben ganz klar verteilt wären. Der Ehemann arbeitet außer Haus. Die Ehefrau kümmert sich um den Haushalt. Ich musste für mich selbst einstehen. Es war mein Traum, meinen Doktor zu machen, und das habe ich getan.

      Es klingt so, als hätten Sie trotz des generellen Widerstands der Gesellschaft auch viel Unterstützung erhalten. Können Sie uns etwas mehr über die Unterstützung durch Ihr Umfeld erzählen?

      Wenn ein Mädchen seinen Weg gehen will, braucht es die Unterstützung seiner Familie. Alle in meiner Familie haben mich gefördert, ganz besonders mein Vater. Auch mein Ehemann unterstützte mich, als ich mich für eine Promotion entschied. Selbst mein Kind hat mich unterstützt.

      Ihr Kind? Wirklich? Wie das?

      Als meine Tochter fünf Jahre alt war, hatte sie einen epileptischen Anfall und musste acht Tage ins Krankenhaus. Ich steckte mitten in meiner Promotion und sie sah regelmäßig, wie ich versuchte, gleichzeitig an meinem Laptop zu arbeiten und sie zu füttern. Dann sagte sie immer: „Ich mache das selbst. Konzentrier du dich auf deine Arbeit.“ Ich hatte in allen Bereichen Unterstützung, und trotzdem war es nicht einfach, zu promovieren.

      Es scheint, als hätten Sie viele Komfortzonen verlassen müssen. Wie fühlte sich das an?

      Es war schwer. Die Gesellschaft hat viele Erwartungen an eine Frau, aber meine Töchter sind meine Motivation. Ich muss ganz schön auf Draht sein, um ihnen zu beweisen: Ja, eine Frau kann vieles erreichen. Ich glaube, im Moment bin ich ihr Vorbild.

      „Wenn ein Mädchen auf die Welt kommt, gehen die Eltern davon aus, dass sie die Mitgift bezahlen müssen. Wenn das Mädchen sie dann irgendwann bittet, nicht in ihre Ehe, sondern in ihre Ausbildung zu investieren, dann sind die Eltern nicht bereit, das zu tun.“

      Die Komfortzonen anderer erweitern

      Mit STEM4Girls möchte Dr. Deshmukh jungen Mädchen die gleiche Unterstützung zuteil werden lassen, die sie von ihrem Vater und ihrer Familie, aber auch von ihren Kollegen bei Covestro erhalten hat. Ziel der Initiative ist es, die Einstellung junger Mädchen gegenüber STEM-Fächern zu verändern – mit Aktivitäten zum Mitmachen, die ihnen die Naturwissenschaften näherbringen und gleichzeitig Spaß machen. Dr. Deshmukh nutzt die Initiative auch als Plattform, um Mädchen dazu zu ermutigen, ihre Träume niemals aufzugeben, ganz egal, wie weit sie sich dafür aus ihrer Komfortzone herauswagen müssen.

      Im zweiten Teil unseres Interviews sprechen wir mit Dr. Deshmukh über die Mädchen, die am STEM-Programm teilnehmen, über die Probleme, mit denen sie konfrontiert sind, und wie wir ihnen helfen können, ihre Ziele zu erreichen.

      Worüber haben Sie heute mit den Mädchen gesprochen, die am STEM-Programm teilnehmen?

      Ich habe die Mädchen gefragt: „Was ist euer Traum? Was wollt ihr später einmal werden?“ Wir haben auch über die Probleme gesprochen, mit denen sie auf persönlicher und schulischer Ebene konfrontiert sind. Dann mussten sie mir versprechen, dass sie nicht aufhören werden, ihren Traum zu verfolgen.

      Ich schätze, das ist für diese Mädchen keine alltägliche Erfahrung? Hierher zu kommen und eins, zwei Tage vollgepackt mit Wissenschaft, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik zu erleben?

      Nein, das ist für sie ein Schritt aus ihrer Komfortzone heraus. Sie sind es gewohnt, zu hören: „Nein, du bist ein Mädchen. Du kannst das nicht.“ Aber Mädchen haben ihre eigenen Fähigkeiten.

      Sie haben mit diesen Mädchen einige Male über Träume gesprochen. Was für Träume sind Ihnen dabei begegnet?

      Viele Mädchen wollen Ärztinnen werden, und sie wissen sogar schon, in welche Fachrichtung sie gehen wollen. Neben ihrem eigenen Traum haben sie auch soziale Anliegen, für die sie sich einsetzen wollen. Viele haben geschrieben „ein Mädchen retten“. Andere haben geschrieben „Wasser sparen“, „die Welt retten“ oder „die Umweltverschmutzung beenden“.

      Sie arbeiten hier also mit diesen Mädchen. Es klingt, als wären sie hochintelligent, hochmotiviert und wüssten ganz genau, was sie wollen und warum. Doch wenn wir uns die Zahlen im späteren Leben anschauen, dann ist klar: In den Bereichen Naturwissenschaft, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik machen Frauen deutlich seltener Karriere als Männer. Was müssen wir als Gesellschaft tun, um im Erwachsenenalter für Gleichberechtigung in diesen Bereichen zu sorgen?

      Frauen stehen unter dem Erwartungsdruck, sich um ihre Familie zu kümmern. Die Männer dagegen sind frei. Die Gesellschaft muss anfangen, Frauen mehr Flexibilität zu lassen und sich selbst verwirklichen zu können. Sie darf nicht den Druck ausüben, bestimmte Erwartungen zu erfüllen.

      Inwiefern reagieren die Mädchen hier anders als Jungen, wenn sie an so einer Wissenschaftsinitiative teilnehmen würden?

      Jungs sorgen immer für Chaos.

      Was wollen Sie damit über uns Jungs sagen? Soll das etwa heißen, ich bin ein Unruhestifter?

      Jungen haben keine Angst. Sie haben keine Angst, Risiken einzugehen. Sie haben keine Angst, zu versagen. Mädchen versuchen immer, perfekt zu sein. Sie haben Angst vor dem Versagen. Ich versuche, meinen Mädchen klarzumachen, dass es nicht schlimm ist, auch einmal nicht perfekt zu sein. Anders geht es gar nicht.

      Können Sie beschreiben, wie Eltern in die Zukunft ihrer Söhne und die ihrer Töchter investieren?

      Bei Söhnen sind Eltern viel eher bereit, in ihre Ausbildung zu investieren. Töchter werden dagegen immer unterschätzt. Wenn ein Mädchen auf die Welt kommt, gehen die Eltern davon aus, dass sie die Mitgift bezahlen müssen. Wenn das Mädchen sie dann irgendwann bittet, nicht in ihre Ehe, sondern in ihre Ausbildung zu investieren, dann sind die Eltern nicht bereit, das zu tun. Die Denkweise der Eltern muss sich hier völlig ändern.

      Wissen die Mädchen hier, welche Herausforderungen Sie meistern mussten? Dass sie selbst zwar diese großen Träume haben, aber dass die Gesellschaft sie nicht dabei unterstützen wird, diese Träume zu verfolgen oder zu erreichen?

      Ja. Alle Mädchen wollen ihre Träume später einmal verwirklichen, aber viele haben akzeptiert, dass sie wohl heiraten müssen, wenn sie 18 werden. Sie werden ihr Leben einschränken müssen. Nur wenige Mädchen, mit denen wir gesprochen haben, glauben daran, dass ihre Träume tatsächlich erreichbar sind.

      Wie fühlen Sie sich dabei? Wenn Sie hören, was für große Träume diese jungen Mädchen haben, aber dass sie gleichzeitig glauben, dass sie sie niemals verwirklichen werden?

      Ich wünschte, ich könnte mehr für sie tun. Wenn nur ein Prozent dieser 3.000 Mädchen den Weg in die Wissenschaft finden und ihren Traum verwirklichen würde, hätte die Initiative meiner Meinung nach schon Erfolg gehabt.

      „Ein Mädchen kann sein Leben verändern. Ein Mädchen kann seine Familie verändern. Und ein Mädchen kann ein ganzes Land verändern.“

      Die wertvollste Komfortzone der Menschheit bewahren

      Die Wissenschaft spielt bei der Bewältigung der Probleme unserer Zeit eine immer entscheidendere Rolle. Deshalb ist für Dr. Deshmukh klar: Mädchen brauchen Wissenschaft – und die Wissenschaft braucht Mädchen. Indem Dr. Deshmukh der nächsten Generation indischer Frauen das Selbstvertrauen gibt, das sie brauchen, um die Welt zu verändern, engagiert sie sich für die internationale Strategie von Covestro, die auf profitable und gleichzeitig nachhaltige Geschäftspraktiken abzielt.

      Im dritten und letzten Teil unseres Interviews erklärt uns Dr. Deshmukh, warum STEM4Girls gut für die Mädchen, gut fürs Geschäft und gut für unseren Planeten ist.

      Welche Wirkung erhoffen Sie sich von dieser Initiative?

      Dieses Programm ist ein kleiner Beitrag zur Veränderung unserer Gesellschaft. Ein Mädchen kann sein Leben verändern. Ein Mädchen kann seine Familie verändern. Und ein Mädchen kann ein ganzes Land verändern.

      Das erste Zeichen, das ich hier in Indien bemerkt habe, war eine Initiative zur Stärkung von Mädchen und für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Wie denken Sie über dieses Regierungsprogramm?

      Die Regierung ergreift ihre eigenen Schritte, aber sie braucht Unterstützung. Die Bevölkerung ist so groß, und es gibt so viele Probleme. Ein Problem mit der Umweltverschmutzung, eines mit dem Wasser, eines mit dem Planeten, und eines mit sexueller Diskriminierung. Als Teil dieser Gesellschaft müssen wir zur Lösung dieser Probleme beitragen.

      Manchmal kann ein solcher Beitrag auch eine offizielle Initiative wie die der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sein. Jedes Land ist angehalten, bestimmte Schritte zu unternehmen. Halten Sie es für sinnvoll, einem Land von öffentlicher Seite solche großen Ziele zu setzen?

      Mit kleinen Schritten können wir große Ziele erreichen. Unser erster kleiner Schritt besteht darin, zu versuchen, unsere Gesellschaft weiterzuentwickeln. Diese Gesellschaft wird ihrerseits wieder eine andere Gesellschaft hervorbringen und immer so weiter. Es kommt zu einer Kettenreaktion. So können wir zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.

      Denken Sie, Unternehmen könnten einem Land dabei helfen, diese Ziele zu erreichen? Unternehmen wie Covestro?

      Ja. „Personen, Planet und Profit.“ Unternehmen sind auf die Gesellschaft angewiesen, ebenso wie die Gesellschaft auf die Innovationen von Unternehmen angewiesen ist. Wir bei Covestro müssen an die Menschen um uns herum denken. Wir müssen an den Planeten denken. Und wir müssen natürlich auch an den Profit denken.

      Was glauben Sie, warum Covestro in die STEM4Girls-Initiative investiert hat und versucht, Mädchen besseren Zugang zu einer naturwissenschaftlichen Ausbildung zu verschaffen?

      Covestro ist ein Unternehmen, das jedem die Möglichkeit gibt, sich beruflich zu verwirklichen. Indem wir das kreative Talent in den wachen Köpfen dieser Mädchen ansprechen, können wir die Grundlage für Innovationen schaffen. Von diesem Talent können wir lernen.

      Ein großes Ziel besteht darin, die Verschmutzung unserer Umwelt zu verringern. Was sagen Sie zu diesem Ziel?

      Wir verfolgen zurzeit viele Ziele. Wir müssen den Einsatz von Plastik eindämmen. Wir müssen mehr recyceln. Doch das bezieht sich alles auf die Verschmutzung der Natur. Was ist mit dem Schmutz im Kopf der Menschen? Damit meine ich die Diskriminierung von Frauen. Jungen und Mädchen müssen gleich behandelt werden. Sie müssen die gleichen Chancen bekommen.

      Wir sollten also in der Luft, in unseren Straßen, aber auch in unseren Köpfen aufräumen.

      Ja, wir müssen in unseren Köpfen aufräumen. Wenn dieser Schmutz der sexuellen Diskriminierung Geschichte ist, können wir all unsere Nachhaltigkeitsziele erreichen.

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