Fragen und Antworten zu Bisphenol A

Chemikalie, die den wesentlichen Grundbaustein (Zwischenprodukt) für Hochleistungs-Polymerkunststoffe sowie Anstrich- und Beschichtungsstoffe, vor allem für den Kunststoff Polycarbonat sowie für Epoxidharze, darstellt.
Bisphenol A ist eine organische Chemikalie, die den wesentlichen Grundbaustein für Hochleistungs-Polymerkunststoffe und Anstrich- und Beschichtungsstoffe darstellt.

Wie setzt Covestro BPA ein?

Bei Covestro kommt Bisphenol A hauptsächlich als Zwischenprodukt zur Herstellung des Kunststoffs  Polycarbonat zum Einsatz. Polycarbonat wird häufig wegen seiner einzigartigen Kombination von Eigenschaften ausgewählt, wie etwa Transparenz, Langlebigkeit, leichtes Gewicht, mechanische Festigkeit und seine Wärmebeständigkeit, die für viele Anwendungen von zentraler Bedeutung sind.

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Anwendungen von BPA-basiertem Polycarbonatkunststoff: Sie reichen von DVDs, Computergehäusen und Haushaltsgeräten über Brillen und optische Linsen, wiederverwendbare Wasserflaschen, Aufbewahrungsbehälter für Lebensmittel und medizinische Geräte bis hin zu Baumaterialien und vielem mehr.

Welche Position vertritt Covestro bezüglich der Verbrauchersicherheit von BPA?

Als führendes Unternehmen bei der von der Chemischen Industrie getragenen Initiative Responsible Care® nimmt Covestro alle Bedenken zu seinen Produkten sehr ernst und verfolgt wissenschaftliche Diskussionen über BPA sehr genau. Tatsächlich wird BPA schon seit Jahrzehnten intensiv erforscht und von Menschen überall auf der Welt verwendet. Namhafte Regulierungsbehörden und Expertengremien auf der ganzen Welt, viele mit spezieller Verantwortung und wissenschaftlicher Expertise für die Beurteilung der Sicherheit von Materialien, die bei Anwendungen mit Lebensmittelkontakt verwendet werden, sind zu dem Schluss gekommen, dass BPA in diesen Anwendungen sicher für Verbraucher ist.

Aufgrund der zahlreichen wissenschaftlich validen Studien, die die Sicherheit von BPA konsistent bestätigen, angesichts der Einschätzungen von Verbraucherschutzbehörden in der Europäischen Union, den USA, Australien und Japan und aufgrund der umfangreichen Kenntnisse und Expertise der eigenen Wissenschaftler ist Covestro der festen Überzeugung, dass es derzeit keine fundierten wissenschaftlichen Argumente für etwaige Gesundheits- oder Sicherheitsbedenken bei der Verwendung von Artikeln aus Polycarbonat gibt.

Gibt es Alternativen zu BPA in Polycarbonaten?

Polycarbonat auf Basis von BPA bietet eine einzigartige Kombination technischer Eigenschaften wie Transparenz, Langlebigkeit, leichtes Gewicht, mechanische Festigkeit und Wärmebeständigkeit, die für viele seiner Anwendungen von entscheidender Bedeutung sind. Ein Polycarbonat welches auf einem anderen Baustein als BPA basierte, würde ein anderes Material mit einem völlig anderen Eigenschaftsprofil ergeben.

Dies folgt aus dem Umstand, dass das Monomer BPA als wesentliches Zwischenprodukt (und nicht etwa als Additiv) dient. Es ist der eigenschaftsbestimmende Grundbaustein für die Herstellung von Polycarbonat. Während der Polymerisation werden die BPA-Moleküle fest in die polymere Struktur des Kunststoffs Polycarbonat eingebunden.

Was unternimmt Covestro derzeit, um die Sicherheit von Polycarbonatprodukten zu gewährleisten?

Covestro hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Vorreiterrolle im Bereich der Produktbetreuung (Product Stewardship) und der nachhaltigen Entwicklung einzunehmen. Wir wollen einen sicheren und zugleich umweltbewussten Umgang mit unseren Produkten in jeder Phase ihres Lebenszyklus sicherstellen.

Wir erreichen dieses Ziel mit Hilfe unserer Kompetenz in der sicheren Herstellung und Handhabung von Chemikalien und entwickeln und handhaben Polycarbonat auf Basis von BPA gemäß den Grundprinzipien und Verpflichtungen der Chemischen Industrie aus der Global Charter von Responsible Care®.

Unsere Experten verfolgen sehr genau alle wissenschaftlichen Entwicklungen im Hinblick auf BPA. Aufgrund der zahlreichen wissenschaftlich validen Studien, die die Sicherheit von BPA bestätigen, sowie der Einschätzungen von namhaften Verbraucherschutzbehörden in der Europäischen Union, den USA, Australien und Japan sind wir der festen Überzeugung, dass es derzeit keine fundierten wissenschaftlichen Argumente für etwaige Gesundheits- oder Sicherheitsbedenken gibt.

Weiterhin  werden wir und die Industrieverbände, denen wir angehören, uns gemeinsam mit der Öffentlichkeit, Regierungsstellen, Kunden  und anderen bedeutenden Interessengruppen für das Thema BPA engagieren und so zu einem fairen und offenen Diskurs beitragen.

Weitere Informationen sind verfügbar beim Verband PlasticsEurope und dem American Chemistry Council.