Bisphenol A – Chemikalie mit nachgewiesener Sicherheitsbilanz

Basis für vielseitigen Kunststoff

DVDs, Autos und Solarmodule – einige der vielen Dinge, die den Hochleistungskunststoff Polycarbonat enthalten und unser Leben sicherer, angenehmer und umweltfreundlicher machen. Grundlage von Polycarbonat ist eine Chemikalie mit einer nachgewiesenen Sicherheitsbilanz: Bisphenol A (BPA), das fest in der Struktur des Kunststoffs verankert ist.
Farbiges Granulat: Ohne Bisphenol A wäre Polycarbonat nicht das vielseitige Material, das es ist.
Ohne BPA gäbe es das vielseitige Material Polycarbonat, wie wir es heute kennen, nicht: ein wichtiger Bestandteil für leichtgewichtige Mobilität, nachhaltiges Bauen und andere große Herausforderungen, mit denen wir in diesem Jahrhundert konfrontiert sind.

Der Kunststoff und BPA als sein wichtigster Baustein werden seit über 50 Jahren sicher verwendet. Dabei ist BPA eine der am gründlichsten untersuchten Chemikalien. Regierungsstellen in aller Welt, darunter die Europäische und US-amerikanische Behörde für Lebensmittelsicherheit, European Food Safety Authority (EFSA) und US-Food and Drug Administration (FDA), haben es intensiven Studien und umfassenden Sicherheitsbeurteilungen unterzogen und wiederholt dessen Sicherheit für Verbraucher bestätigt.

Erst im Januar 2015 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ein neues umfassendes Gutachten zur Bewertung der Gesundheitsrisiken durch die Verwendung von BPA publiziert. Sie kommt zu dem Schluss, dass bei den gegenwärtigen Aufnahmemengen von BPA kein Gesundheitsrisiko für Verbraucher ausgeht. Dies gilt auch für besonders empfindliche Bevölkerungsgruppen wie schwangere Frauen und deren ungeborene Kinder, Säuglinge und ältere Menschen. (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)

Auch die US-amerikanische Behörde für Lebensmittelsicherheit FDA hat 2014 eindeutig bestätigt, dass BPA-basierte Produkte in Lebensmittelbehältern und -verpackungen sicher sind. (United States Food and Drug Administration)

Sichere Verwendung
Wie bei jedem anderen Material auch können extrem kleine Mengen BPA unter Umständen etwa aus einer Verpackung in ein Lebensmittel migrieren. Doch wie zahlreiche Studien zeigen, liegen die Mengen  in einem solchen Fall weit unterhalb aller sicherheitsbasierten Grenzwerte, die von führenden Regierungsstellen aufgestellt werden.

Die geringe – und damit sichere - Verbraucherexposition wurde vor kurzem durch die  Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erneut bestätigt. Die EFSA ist die maßgebliche Stelle der wissenschaftlichen Sicherheitsbewertung für lebensmittelbezogene Fragen in der Europäischen Union (EU). Erstmals hat die EFSA neben der Aufnahme über Lebensmittel auch  andere mögliche Aufnahmewege mit berücksichtigt. EFSA folgerte, dass auch die aggregierte Aufnahme unter dem aktuellen Wert für eine sichere lebenslange, tägliche Aufnahme (TDI) liegt.

Der TDI (Tolerable Daily Intake) wurde dabei auf 4 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag festgelegt. Um  es anschaulich zu machen: Eine 60 Kilogramm schwerer Mensch müsste sein Leben lang jeden Tag 300 Liter Wasser trinken, das aus Polycarbonat-Behältern stammt ehe diese von der EFSA festgelegte Sicherheitsschwelle TDI erreicht würde.

Mehr Fakten  über Bisphenol A bei Covestro sind hier verfügbar. Umfassende, von der brancheninternen Arbeitsgruppe zu BPA zusammengetragene Informationen zu Risiken und Anwendungen finden sich zudem hier für Europa und hier für die USA.