Nördlichster Produktionsstandort von Covestro

Kreuzfahrtschiffe und ein großer Schornstein

Bei gutem Wetter ist er schon von weitem zu sehen: der Schornstein, der am Standort Brunsbüttel 132 Meter hoch über die weite Küstenebene ragt. Am Zusammenfluss von Elbe und Nord-Ostsee-Kanal unterhält Covestro aber nicht nur eigene große Produktionsanlagen. Das Unternehmen ist dort gleichzeitig Betreiber des Covestro Industrieparks Brunsbüttel, in dem noch weitere international tätige Firmen und verschiedene Dienstleister angesiedelt sind.
Der Standort Brunsbüttel am Nord-Ostsee-Kanal, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt

Der Grundstein für den nördlichsten Produktionsstandort von Covestro wurde 1973 in einem Marschgelände gelegt. Bis zu 26 Meter lange Betonpfeiler mussten in den weichen  Boden getrieben werden. Vier Jahre später liefen dann die ersten Anlagen an – zunächst für die Herstellung von Toluylen-Diisocyanat (TDI), einem zentralen Baustein für Polyurethan-Weichschaum. Die TDI-Produktion ist Anfang September 2015 eingestellt worden. Produktionszentrum für TDI in Europa ist künftig nur noch Dormagen.

Produktionsausbau geplant

Seit 1988 wird in Brunsbüttel Diphenylmethan-Diisocyanat (MDI) produziert, das für harten Schaumstoff benötigt wird. Polyurethan-Hartschaum auf Basis von MDI wird beispielsweise für die effiziente Wärmedämmung von Gebäuden und der gesamten Kühlkette eingesetzt. In Abhängigkeit von der Marktentwicklung soll die MDI-Kapazität erweitert werden.

Bedeutender Arbeitgeber

Seit 2005 ist das Unternehmen im hohen Norden nicht mehr nur Produzent, sondern auch Betreiber des Covestro Industrieparks Brunsbüttel, eines hochmodernen Chemiestandorts mit hervorragender Infrastruktur. Etwa tausend Menschen haben auf dem 420 Hektar großen Gelände ihren Arbeitsplatz. Covestro ist mit rund 600 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber dort wie in der gesamten Region. Viele Beschäftigte fahren aus den nahegelegenen Wohnsiedlungen mit dem Fahrrad zur Arbeit – meistens nutzen sie dabei die Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal.